Dickes Ding

dickes Ding

dickes Ding

 

 

HuHu, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung. :( Das positive an meiner gegenwärtigen Lage ist, dass ich toll umsorgt werde. Frische Aprik…, äh Nektarinen, mjam mjam; und Schmerztabletten mit interessanten Nebenwirkungen…

Zelt vom Nachbarn

nachbarzelt

 

Wen es interessiert, das Zelt unserer Nachbarn. Ich habe keine Ahnung wer sie waren, wo sie herkamen und wo sie hin sind. Ihr Zelt stand halt günstig im Weg herum, als ich gerade in Krakellaune war.

Und wie war’s? – Wetter brrrrrrrrrrrrrrrr

schlechtes Wetter

Auch eine Krakelei aus dem Urlaub. Das Wetter war eher bescheiden. Wolkig bis regnerisch, Wärme zum Baden hat komplett gefehlt. Als wir losgefahren sind, war es noch schön warm gewesen, beim abkühlenden Gewitter hat sich die Sonne dann wahrscheinlich gut ein blaues Auge geholt. Und da die Dame ja recht eitel ist, haben wir sie dann erst in Leizig wieder gesehen. Blöd, aber für’s Fahrradfahren wars ganz ok.

Fun Fact: Nachts war es manchmal so kalt, dass ich mir im Waschhaus heißes Wasser (kochend heiß) in Plastikflaschen abgefüllt habe, um sie in meinem Sommerschlafsack als Wärmflaschen einzusetzen.

Waschhaus auf der Liebeslaube

Waschhaus vom Campingplatz

Moinsen.

Der Urlaub an der Küste ist vorbei, der Alltag hat mich wieder. Na gut, ein bisschen Afterglow vom Urlaubsfeeling ist noch da. Mal sehen wie lange es anhält.

Ich hatte im Urlaub ein paar Krakeleien gemacht, die ich euch nicht vorenthalten will :) Hier ist also Nr 1. Das Waschhäuschen auf dem Campingplatz. (Nicht um sich zu waschen, sondern für Geschirr und Wäsche). Für alle, die sich über den Titel wunderten, so hieß der Campingplatz. Ganz nett dort :)

Grüße

Paul

KO!?

ko

Was will uns der Dichter damit sagen? Nichts, aber ich fand es sieht cool aus. Ich überlege auch, ob ich es auf ein T-Shirt oder Poster bringe. Wer daran Interesse hat, kann mit abstimmen:

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Das Leben ist oft banal

2012-04-10 Leben ist oft ganz schön banal.thumb

Uiuiuiui, tiefe Lebensweisheiten nach Ostern, was war da denn im Ei? Hoffentlich ist Eure Gemütslage besser als die vom kleinen Roboter. Ich kann jedenfalls auch die eine oder andere Banalität des Lebens ganz gut genießen. (Damit ist nicht zwangsläufig die hier dargestellte gemeint ;) )

Der Fall des Bronchitius 2

2012-03-26 Fall des Bonchitius 2.thumb

Anfang des Jahres war ich mal richtig eklig krank. Während dessen erwuchs die Idee zu dieser Mini-Story, doch die Skizzen blieben noch eine ganze Weile liegen. Jetzt endlich erblicken sie das Licht der Welt, ich präsentiere aus den Antikörper Abenteuern:

Der Fall des Bronchitius

Teil 1 und

Teil 2.

Wer mag, kann sich den Comic auch bei myComic.de anschauen und Kommentare hinterlassen.

Der Fall des Bronchitius 1

2012-03-25 Fall des Bonchitius 1.thumb

Anfang des Jahres war ich mal richtig eklig krank. Während dessen erwuchs die Idee zu dieser Mini-Story, doch die Skizzen blieben noch eine ganze Weile liegen. Jetzt endlich erblicken sie das Licht der Welt, ich präsentiere aus den Antikörper Abenteuern:

Der Fall des Bronchitius

Teil 1 und

Teil 2.

Wer mag, kann sich den Comic auch bei myComic.de anschauen und Kommentare hinterlassen.

toasted Toastmaster

2012-03-23 Toasted Toastmaster-thumb

Huch, ein Monat ist aber schnell rum, also fix mal etwas gepostet:

Wer mich persönlich kennt, weiß vielleicht, dass ich gerade die deutschsprachigen leipziger Toastmasters ausprobiere, die Leipziger Redefreiheit. Ein sympathischer Haufen, die alle so gerne reden wie ich ;)

Gestern drifteten meine Gedanken jedoch ein bisschen ab und ich begann über die unterschiedlichen Bedeutungen für das Wort Toast nachzudenken. Und abgesehen vom offensichtlichen Weißbrot-Vergleich, hatte meine Hand auf einmal das dringende Bedürfnis diesen kleinen aber sehr wichtigen Unterschied zu verdeutlichen. Fragt sich nur, wovon jener zur rechten nun eigentlich der Meister sei… Vorschläge sind willkommen :)

Wer ist der Typ?

2012-01-23 Wer ist der Typ?.thumb

Tja, wer könnte das sein? Wo kommt er her, wo geht er hin? Was gefällt ihm und was nicht? Wird er in einer der verschiedenen Storylines auftauchen? Ich habe noch keine Ahnung.

Ich habe die Figur zur Ablenkung nebenbei gezeichnet, ohne mir großartig was dabei zu denken. Da unser vermeintlicher Pilot aber wie ein cooler Typ aussieht, denke ich mir, können wir ihn auch gut und gerne ins Krakeleien-Sammelsorium aufnehmen.

Was soll er tun? Was ist sein persönlicher Hintergrund? Wo soll er hin? Lasst Euch, ähnlich wie beim Elefanten, etwas einfallen und schreibt es mir in die Kommentare oder auf die Facebook-Pinnwand.

Apropos Elefant, Danke für Eure Vorschläge, ich habe mir ein paar Kirschen und Sahnehäubchen herausgepickt und bin gerade dabei diese zu Salat zu verwursten, um in den kulinarischen Bildern zu bleiben. Demnächst gibt’s also Neues vom Elefanten.

guten Rutsch

2011-12-27 guten Rutsch.thumb

Na, Weihnachten gut überstanden? Der nächste Festtag nähert sich bereits geschwind. Und da ich vergessen hatte, schöne Weihnachten zu wünschen, wünsche ich doch zumindest für den anstehenden Jahreswechsel alles Gute!

Und auch nochmal ein Hinweis in eigener Sache: Wer will, kann beim aktuellen MyComics.de-Comic-Wettbewerb für mich stimmen:
http://www.mycomics.de/content/wettbewerb-januar-2012.html
So als Tip, das geht jeden Tag aufs Neue :)

Detektiv Frederick Igure – Seite 15

2011-10-31 Frederick Igure - Seite 15.thumb

Zur Zeit bereite ich einen Beitrag für das AWZUM-Magazine vor, Hyp/no\nade, was sich als recht Zeitintensiv herausstellt. Einen ersten Blick kann man im nächsten Post erhaschen. Jedenfalls stellt sich momentan die Frage, wie ich nun mit Frederick und Konsorten verfahre. Deshalb habe ich erstmal im Schnelldurchlauf zum Ende vorgespult. Mit Euren Antworten könnt Ihr mir beim Entscheidungsprozess helfen:

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Comic Day gebiert Frederick Igure

Was für ein geiles Wochenende:

Gestern ging der Internationale Comic-Day zu Ende. 24 Stunden Comics zeichnen all over the World. Ich war zu diesem Anlass mit einigen meiner ober-awzumsten Teamkollegen in Weimar in der Kreativetage zu Gast. Danke nochmal an die Organisatoren und alle Anwesenden. Es hat echt riesigen Spaß gemacht.

Außerdem hatte ich am 01. Oktober quasi die Uraufführung meines Seminars Selbstcoaching. So kam ich zwar allerbester Laune, doch erst ein paar Stunden später beim Contest an. Immerhin, elf Seiten sind es noch geworden. Den Rest der Story schiebe ich hier peux a peux nach und damit ist jetzt auch genug der Worte.

Grüße,
Paul

p.S.: Die originalen Scans gibt’s auf mycomics.de zu bewundern.

Altern von Oben

2011-09-09-2 Altern von Oben.thumb

 

Lang lang ist’s her… Ja was denn eigentlich? Na dass ich in der Serie „Angst vor dem Schrumpfen“-entsteht etwas veröffentlicht habe. Da war ich ja noch nicht ganz fertig. Interessant ist, dass sich meine Arbeitsweise und mein präferierter Zeichenstil inzwischen ganz schön verändert haben. Na mal sehen, wie der Misch-Masch dann im Endergebnis zusammenpasst :)

Das linke Bild kommt auf die gelb hervorgehobene Position, das rechte auf die rote.

Positionen der Bilder

How deep is the rabbit hole?

2011-08-26 How deep is the Rabbit Hole?.thumb

 

frisch zurück aus Wismar/ Rostock, hier der heutige Post:

Persönlichkeitsentwicklung und das damit verbundene Bewusstwerden des eigenen Selbst und seiner Möglichkeiten bieten sich  für die Metapher aus Alice im Wunderland geradezu an. Dementsprechend oft wird das berühmt-berüchtigte Kaninchenloch auch zitiert. Doch wie tief ist es wirklich? Was passt da alles hinein? Wie gestaltet man sich seine eigene Welt? Diese Frage muss sich letztlich doch jede Alice und jedes Kaninchen selbst beantworten.

Ein Schönes Wochenende
Paul

verbesserte Langzeitmotivation durch Identität

2011-08-19 verbesserte Langzeitmotivation durch Identität.thumb

Hallo,

Anregungen, wie ich die Grafiken für das Seminar verbessern könnte, habe ich ja nun inzwischen eine Reihe erhalten. Dafür vielen Dank. Auch jene aus den letzten Kommentaren habe ich aufmerksam gelesen und abgewogen, welchen Vorschlägen ich folge und welchen nicht. Das langfristige Ziel, an der Angel unerreichbar vor Augen, war bspw. unglücklich gewählt.

Fairer Weise will ich dazu sagen, dass aber auch diese Darstellung nicht einem Körnchen Wahrheit entbehrt. Langfristige Ziele wirken sich auch dann positiv aus, wenn man sie nie erreicht. Besser ist es allerdings, wenn man seine Ziele verwirklichen und sich neue setzen kann. Deshalb habe ich die Angel, wie von Steffn vorgeschlagen, durch eine Gedankenwolke ersetzt.

Welche Version findest Du besser?

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Liebe Grüße
Paul

P.S.: Das erste Seminar findet am 01.10.2011 in Leipzig statt und es gibt noch freie Plätze. Also wenn Du teilnehmen möchtest, schreib mich ruhig an. Weitere Details werde ich zu gegebener Zeit auf Paul-Schoeber.de bekannt geben.

 

Kompassübung

2011-08-12-6 Kompassübung.thumb

 

Fragen führen uns zum Kern der Dinge, auch zu unserem eigenen Kern. Ausgehend von den Antworten auf drei einfache identitätsrelevante Fragen hilft diese Übung die Vorstellung vom Selbst zu klären und sich Ziele zu wählen, die nicht nur mit der eigenen Identität im Einklang stehen, sondern Ausdruck derselben sind. Dabei werden unterschiedliche Zeithorizonte berücksichtigt, um zu helfen, verschiedene Formen von Motivation aufzubauen. Insgesamt finde ich für die in dieser Übung geschaffenen Ressourcen die Metapher des Kompasses sehr gut. Die Ergebnisse sind eine praktikable Orientierungshilfe für Entscheidungen in unserem Alltag.

Entspannungsübung

2011-08-12-5 Entspannungsübung.thumb

Geist und Körper brauchen Entspannung und Aktivität. Ein Übermaß, egal von welcher Seite, beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit. Die Notwendigkeit zur Entspannung hat in den vergangenen Jahren wieder verstärkt Eingang in unser kulturelles Bewusstsein gefunden. Trotzdem haben viele Menschen Schwierigkeiten damit, sich auf Wunsch zu entspannen. Insbesondere dann, wenn sie angespannt und gestresst sind, also wenn sie Entspannung am dringendsten bräuchten, fällt es ihnen schwer, ihrem eigenen Willen Folge zu leisten.

Diese Übung vereint Elemente unterschiedlicher, jeweils sehr wirkungsvoller Entspannungsmethoden in sich. Unterschiedlichste Auslöser einer Entspannungs-Kettenreaktion werden durch mehrere Wiederholungen täglich trainiert. Jede Wiederholung lässt sich dabei in weniger als zehn Minuten durchführen. Die Fähigkeit Geist und Körper per willentlicher Entscheidung zu beeinflussen wird gestärkt. Damit verbessert sich nicht nur die Fähigkeit zur Entspannung, sondern auch die Fähigkeit zur Selbstregulation allgemein.

Tagebuchübung – Reflexions-Variante

2011-08-12-4 Tagebuchübung Variante 3.thumb

Lektionen aus der Vergangenheit zu ziehen fällt wesentlich leichter, wenn die mit eventuellen Fehlern verbundenen Emotionen bereits aufgearbeitet sind. Die dritte Variante der Tagebuchübung ist genau hierfür gedacht. Liegt die Stärke der anderen beiden Übungen im emotionalen Bereich, so eignet sich diese für Selbstreflexion und die Übersetzung der Schlussfolgerungen in konkretes Verhalten.

Mit Hilfe dieser Übung bewegt man sich sukzessive vom reinen Betrachten hin zum bewussten Gestalten des eigenen Handelns und Empfindens. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die konkreten eigenen Handlungen und deren Folgen bzw. antizipierten Folgen.

Tagebuchübung – Gipfel-Variante

2011-08-12-3 Tagebuchübung Variante 2.thumb

Gipfelerfahrungen oder Peak Experiences sind außergewöhnlich gute Erfahrungen. Also Erlebnisse, wo wir uns besonders gut gefühlt haben, bspw. weil wir bis über beide Ohren verliebt waren oder weil wir etwas außergewöhnliches geschafft haben etc., etc. Die zweite Variante der Tagebuchübung dient dazu, sich solche Gipfelerfahrungen wieder ins Gedächtnis zu rufen und sie noch einmal zu durchleben. Die persönliche Stimmung wird über die Übung angehoben, indem das Hochgefühl noch einmal intensiv erinnert wird. Bei regelmäßiger Wiederholung ist die Übung also der reinste Booster für die persönliche Grundstimmung.

Tagebuchübung – Katharsis-Variante

2011-08-12-2 Tagebuchübung Variante 1.thumb

Katharsis bedeutet Reinigung und genau darum geht es. Man schafft sich eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der man innersten, intimsten Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleiht. Da man sich während der Übung assoziativ artikuliert, passiert es zu Weilen auch, dass Gedanken und Gefühle geäußert werden, die man sich selbst sonst nicht erlaubt. Das Ganze geschieht im Kontext der Aufarbeitung belastender Ereignisse.

Aufgrund des intimen Charakters, sollte man sich unbedingt ein Medium wählen, dass einem das nötige Sicherheitsgefühl gibt, dass alles, was man schreibt, streng vertraulich bleibt.

Als Folge dieser Übung werden belastende Situationen der Vergangenheit wesentlich weniger belastend erlebt. Die damit verbunden Emotionen können abreagiert, bearbeitet und verändert werden. Das bedeutet übrigens nicht, dass man negative Ereignisse plötzlich als positive ansieht, sondern, dass man sich Ressourcen für positive Erlebnisse frei schaufelt.

Zufriedenheitsübung

2011-08-12-1 Zufriedenheitsübung.thumb

Diese Woche widmen sich die Zeichnungen den Übungen und ihrer Einflüsse auf die einzelnen Faktoren. Jede der Übungen wirkt auf mehrere Faktoren gleichzeitig. Zusätzlich wirken die Übungen auf manche Faktoren auch in mehrfacher Hinsicht. Dementsprechend viele Pfeile führen dann in der Grafik vom Übungssymbol zur Faktorenübersicht.

Die Faktoren sind in der Reihenfolge von links nach rechts: Interpretations- & Attributionsstil, Selbstwirksamkeit, Identität und Integrität, Selbstregulation und schließlich Ressourcen(allokation).

Ich werde versuchen, die Übungen bzw. ihre Wirkungsweise zu charakterisieren, will aber nicht zu viel verraten und halte mich deshalb relativ kurz.

 

Selektion ist der Schlüssel, mit dessen Hilfe die erste Übung ihre Wirkung entfaltet. Tägliche Wiederholung ist das Schloss in dem sich der Schüssel dreht. Neben akuter Selbstregulation können langfristig auch Selbstwirksamkeitserwartung sowie Interpretations- und Attributionsstil auf förderliche Weise verändert werden.

Dies geschieht, indem während der Übung bewusst Ereignisse und Umstände herausgepickt werden, die subjektiv positiv besetzt sind. Dabei wird gezielt nach der Ursachenzuschreibung unterschieden: Wofür sieht man sich selbst als Ursache, wofür die Umwelt im weiteren Sinne.

Bei der Auswahl der Ereignisse ist es egal, ob diese trivial oder hochtrabend sind. Dadurch sind die Einstiegshürden extrem gering. Außerdem lässt sich die Übung in weniger als fünf Minuten ausführen, so dass sie auch in den engsten Zeitplan passt.

Die folgenden drei Beiträge widmen sich ein und derselben Übung, welche jedoch in drei verschiedenen Varianten ausgeführt werden kann.

Denken und Handeln beeinflussen sich gegenseitig

2011-08-05-15 Denken und Handeln als selbstverstärkender Kreislauf.thumb

 

Henne oder Ei, wer war zuerst da? An diese berühmt berüchtigte Frage muss ich oft denken, wenn es um die Wechselwirkungen zwischen Denken und Handeln geht. Was wird nun durch was gesteuert? Es gibt eine wechselseitige Beeinflussung. Unser Denken beeinflusst unser Handeln und unser Handeln und seine Resultate beeinflussen unser Denken.

Wir können beispielsweise bewusst auf unsere Handlungen einwirken, sie per Gedankenkraft verändern, auslösen oder verhindern. Weiterhin nehmen wir uns und unsere Umwelt während unserer Handlungen wahr. Dadurch sammeln wir Informationen, die wiederum unser Denken beeinflussen. Sie können ihm widersprechen oder es bestätigen.

Hieraus sind wichtige Schlussfolgerungen für die eigene Entwicklung zu ziehen. Erstens, eine oder eine andere bestimmte Richtung einzuschlagen, kann eine bewusste Entscheidung sein. Dies ist auch dann möglich, wenn es den bisherigen Gewohnheiten widerspricht. Zweitens, soll eine solche Entscheidung Wirkung und Gültigkeit entfalten, so müssen wir ihr einschlägige Taten folgen lassen.

Mit diesem Schlusssatz verabschiede ich mich ins Wochenende und erwarte gespannt Eure Meinungen, Fragen und Anregungen zu den heutigen Beiträgen.

Grüße
Paul

Realitätseinschätzung und Ressourcenallokation

2011-08-05-14 Realitätseinschätzung und Ressourcenwahl.thumb

 

Wirklichkeit und die Sicht auf selbige hatten wir bereits einige Male als Thema. Jetzt geht es darum, in wie weit uns unsere Einschätzung der Wirklichkeit dabei hilft, unsere Mittel bedarfsgerecht einzusetzen.

Die Figur im Bild möchte gerne das Bild an der Wand aufhängen. Zur Zeit verfügt sie über die Wand, das Bild und einen Nagel. Getrieben von blindem Optimismus könnte sie nun anfangen den Nagel mit der bloßen Hand in die Wand zu schlagen. Wahrscheinlich würde sie sich dabei recht schmerzhaft verletzen. Getrieben von Pessimismus würde sie das ganze Unterfangen abblasen und wieder ins Bett gehen. „Den Nagel bekomme ich nie in die Wand.“

Unsere Figur ist aber ein realistischer Optimist. Das heißt in der Situation zweierlei. Erstens, sie will noch immer den Nagel in die Wand hauen, um ihr Bild daran aufzuhängen. Sie geht auch davon aus, dass dies grundsätzlich möglich ist. Zweitens, sie realisiert, dass es im Rahmen ihrer aktuellen Möglichkeiten eher unwahrscheinlich ist. Eine entscheidende Ressource fehlt ihr noch, der Hammer. Mit dieser Vorstellung, diesem Wissen, hat sie nun ein neues, untergeordnetes Ziel: Einen Hammer besorgen. Weil sie das Bild so toll findet, stürzt sie sogleich los.

Die realistische Sicht auf sich selbst, die eigenen Möglichkeiten, Ziele und die Umweltbedingungen ermöglicht es, adäquat zu prüfen, welche verfügbaren Ressourcen erfolgversprechend sind und sich gegebenenfalls zielgerichtet erfolgversprechendere zu suchen.

 

realistischer Interpretationsstil und GROSSE Ziele

2011-08-05-13 Gipfelstürmer.thumb

 

Große Ziele sind motivierend, aber nicht immer ist uns klar, wie wir sie erreichen sollen. Oft genug verfügen wir im aktuellen Stand unserer persönlichen Entwicklung auch noch nicht über die entsprechenden Mittel, sie erreichen zu können. Üblicherweise verschwinden solche großen Ziele in das Reich der Tagträume. Wir fühlen uns aktuell mit der Umsetzung überfordert und glauben deshalb, dass es uns niemals möglich sein würde diesen Traum zu verwirklichen.

Aus dem Beitrag zu Integrität könnte man nun versuchen abzuleiten, dass es doch förderlich sein müsste, sich ein anderes, umsetzbares Ziel zu suchen. Ja, das ist es, dass heißt aber keines Wegs, dass man den eigenen Lebenstraum aufgeben muss. Das erreichbare Ziel kann ja genau so gut etwas damit zu tun haben.

Der Punkt ist nämlich der, dass wir uns beständig entwickeln. Wir verändern beständig unsere Ressourcen. Mithin ist es recht wahrscheinlich, dass etwas, was wir momentan für unerreichbar halten, an einem späteren Punkt in unserem Leben, zum Greifen nahe bzw. im Rahmen unserer Möglichkeiten ist.

Es ist also nur natürlich, dass wir nicht von vornherein den gesamten Weg auswendig kennen. Oft genug reicht es auch, den nächsten Wegpunkt zu kennen und sich von da aus einen neuen Überblick zu verschaffen. Hierfür habe ich im Bild die Metapher der Bergbesteigung gewählt. Von unten sieht man noch nicht den gesamten Weg. Hat man sich jedoch vorwärts bewegt, hat man durch die neue Perspektive einen besseren Überblick über die Strecke.

Für Anregungen bin ich wie immer dankbar.

förderlicher Interpretationsstil

2011-08-05-12 förderlicher Interpretationsstil.thumb

 

Wirklichkeit heißt Wirklichkeit, weil sie wirkt. Das ist an und für sich banal. Wichtig wird es an der Stelle, wo wir uns mit der Frage auseinander setzen, welcher Interpretationsstil förderlicher ist. Spontan möge man meinen, dass Optimismus allen anderen Stilen überlegen sei. Immerhin wird das ja auch oft in der Literatur gesagt, oder? Pessimismus ist dabei wie die Pest zu meiden, schließlich bringt er so viel negative Empfindungen mit sich, oder?

Schaut man nun genauer hin, zeigt sich, was einem auch der gesunde Menschenverstand gebietet. Optimismus, verstanden als Blindheit gegenüber negativen Erfahrungen ist erstens für gesunde Menschen kaum durchzuhalten und zweitens alles andere als förderlich. Existierende Probleme werden ignoriert, Notwendigkeiten zur Veränderung nicht erkannt und kein Mensch fühlt sich immer nur gut. Negative Emotionen sind wichtige Hinweise, die wir für ein erfolgreiches und glücklicheres Leben benötigen. Sie im Einzelfall zuzulassen ist enorm wichtig für ein insgesamt glücklicheres Leben.

Die Frage ist, wie man mit diesen Hinweisen umgeht. Nachdem man sie zur Kenntnis genommen hat, wiederholt man sie in Gedanken immer wieder, oder bedankt man sich bei sich dafür und widmet sich voll Zuversicht der Verbesserung der Auslöser?

Letzteres könnte man als realistischen Optimismus bezeichnen. Der Wirklichkeit wird ihr Tribut gezollt und doch nehme ich mir das Recht heraus mich gut zu fühlen und die Wirklichkeit hinsichtlich meiner Präferenzen zu verändern.

Handlungssteuerung und Selbstwirksamkeitserwartung

2011-08-05-11 Handlungssteuerung durch Selbstwirksamkeitsüberzeugung.thumb

 

Zaudern und Zuversicht haben einen enormen Einfluss auf unseren Antrieb, eine bestimmte Handlung auch auszuführen. Erwarten wir, dass wir eine Handlung nicht ausführen können oder sie erfolglos bleibt, dann werden wir sie eher vermeiden als anpacken.

Erwarten wir hingegen nicht nur, dass wir in der Lage sind diese bestimmte Handlung auszuführen, sondern dass sie auch noch von Erfolg gekrönt sein wird, dann ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass wir zu Tat schreiten.

Auf diese Weise legt die Selbstwirksamkeitserwartung den Grundstein zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Bei geringer Ausprägung schreitet das Individuum gar nicht erst zur Tat und beraubt sich so von vornherein der Möglichkeit widersprechender Erfahrung oder sein Handlungsrepertoire durch Lernen zu erweitern. Ein weiterer subjektiver Beweis für die Richtigkeit der Erwartungshaltung ist erbracht.

Bei hoher Ausprägung schreitet das Individuum motiviert zur Tat. Zwar kann es sein, dass die Handlung nicht perfekt ausgeführt wird und auch, dass das Resultat nicht hundertprozentig dem erwünschten entspricht, aber zumindest ist man dem Ganzen doch durch eigenes Tun ein Stück näher gekommen. Mit Übung wird man schon noch zum Meister. In der subjektiven Beweisführung scheint die Erwartungshaltung durch Erfahrung gestärkt.

Ist das Gleichnis in der Illustration anschaulich oder findest Du es zu extrem?

Selbstwirksamkeitsillusion

2011-08-05-10 Selbstwirksamkeitsillusion.thumb

 

Illusionen darüber, ob eine Situation mittels der eigenen Handlungen kontrolliert werden kann oder nicht, haben unterschiedliche Einflüsse auf unser Wohlbefinden. Im negativen Spektrum bilden wir uns ein keinerlei Kontrolle zu haben und dass all unsere Handlungen zum Scheitern verurteilt sind. Zumindest kommt es uns so vor, als ob es egal ist, was wir tun, die Welt macht eh was sie will.

Diese Vorstellung ist nicht nur realitätsfern, sie ist als generelle Erwartungshaltung für die Betroffenen auch extrem unbefriedigend. Dabei muss diese Einstellung nicht zwangsläufig mit Pessimismus einhergehen, also der Überzeugung, dass sich alles zum schlechten wenden wird. Auch wenn man erwartet, dass alles gut wird, man daran aber keinen Anteil hat, wird man dies in der Mehrheit der Fälle als belastend bzw. stressig erleben. Daher braucht es auch nicht zu verwundern, dass Menschen die eigenartigsten Dinge tun, auch sich selbst und ihrer Umwelt Schaden zufügen, nur um das Gefühl erleben zu können, selbst Einfluss zu haben.

Im positiven Spektrum, der Selbstwirksamkeits- bzw. Kontrollillusion im engeren Sinne, bilden wir uns ein mit jeder Situation fertig zu werden. Eine positive Beeinflussung ist uns unter allen Umständen möglich. In der Illustration wähnt der Betrachter entsprechend im Spiegel einen Supermann wahrzunehmen. Diese unerschütterliche Zuversicht ist der Realität gewiss ebenfalls recht fern. Sie wirkt sich jedoch positiv auf das Wohlbefinden aus. Sorgen und Ängste sind mit dieser Einstellung schlichtweg überflüssig. Diese Einstellung ist zwangsläufig mit Optimismus verknüpft, also einer positiven Erwartungshaltung an die Zukunft.

Das interessante ist, dass auch diese Haltung sich per selbsterfüllender Prophezeiung verstärkt. Dabei ist es keineswegs so, dass sämtliche Situationen adäquat bewältigt werden, im Gegenteil. Schließlich verschätzt sich das Individuum oft in seinen Möglichkeiten. Menschen mit einer hohen allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung neigen jedoch dazu, jegliche Rückschläge als temporär und überwindbar anzusehen. Fast als hätten sie sich selbst gegen die Realität immunisiert. Die Kehrseite dieser Medaille ist jedoch, dass man, wenn man alles beeinflussen kann, sich auch für alles verantwortlich fühlen kann.

Selbstwirksamkeit

2011-08-05-09 Selbstwirksamkeit.thumb

 

Vorstellungen darüber, in wie weit sich unsere Lebensumstände unter unser Kontrolle befinden, also in wie weit wir sie beeinflussen können, bilden einen Teil unseres Selbstbildes. Diesen Teil nennt man in der Psychologie Selbstwirksamkeitsüberzeugung bzw. Selbstwirksamkeitserwartung. Die erste bezieht sich auf den Ist-Zustand und die zweite auf die Zukunft. Also einmal, in wie weit wir in der Lage sind gewünschte Handlungen ausführen zu können und zum anderen in wie weit wir in der Lage sein werden zukünftige Situationen zu beeinflussen.

Wie bei allen Vorstellungen kann auch diese in unterschiedlichem Maße der Realität entsprechen. Zwei typische Täuschungen sind in der Illustration als extreme Pole beispielhaft miteinander kontrastiert. Links die Vorstellung, eine Situation nicht beeinflussen zu können, während man jedoch tatsächlich einiges an Einflussmöglichkeiten hat, am Steuer sitzt. Und rechts die Vorstellung für etwas verantwortlich zu sein, was tatsächlich jedoch außerhalb der eigenen Einflussmöglichkeiten liegt.

Die Selbstwirksamkeitsüberzeugung und -erwartung ist eng mit dem persönlichen Attributionsstil, also der Zuschreibung von Ursachen und Dauerhaftigkeit zu Zuständen, verknüpft. Entscheidende Unterschiede sind jedoch der Fokus auf Tätigkeiten und die handlungsbeeinflussende Projektion auf die Zukunft. Da unsere Handlungen von unserer Selbstwirksamkeitserwartung beeinflusst werden, verstärkt sich letztere oft durch selbsterfüllende Prophezeiungen.

Langzeitmotivation durch Identität

2011-08-05-08 Langzeitmotivation durch Identität.thumb

 

Ziele sind schnell gefunden, schließlich gibt es ja eine große Auswahl an Möglichkeiten in der Welt. Noch dazu bekommt Mensch während seines Lebens mit Sicherheit eine Vielzahl an gut gemeinten Vorschlägen, welche Ziele er denn am besten verfolgen sollte. Oft lassen sich Ziele nicht über Nacht verwirklichen, sondern man bedarf einer gewissen Ausdauer um die jeweiligen Hindernisse zu überwinden. Diese Ausdauer bringt man leichter auf, wenn diese Ziele selbst gewählt sind und im Einklang mit dem Selbstbild stehen. Einfach gesprochen, wenn uns diese Ziele aus unserem innersten heraus dazu antreiben uns auf sie zu zu bewegen.

Solche Ziele sind nach der hier verwendeten Definition Bestandteil der Identität. Hat man diese klar vor Augen, werden aktuelle Schwierigkeiten im Kontext des Gesamtbildes beurteilt und eher als vorübergehend angesehen. Ihr negativer Einfluss auf unser Empfinden wird immens geschmälert, fast so, als wäre unser langfristiges Ziel eine Art Impfung. Der Umgang mit Schwierigkeiten erfolgt mit Blick auf das Ziel eher lösungsorientiert.

Wenn ich diesen Zusammenhang erkläre, bekomme ich oft den Einwand zu hören, ob denn nicht kurzfristige Ziele viel wichtiger seien, da sie schnell Erfolgserlebnisse verschaffen. Nein. Kurzfristige und leicht erreichbare Ziele können eine wichtige Quelle für Erfolgserlebnisse sein. Dies sind sie aber um so mehr, als sie sich in ein subjektiv bedeutungsvolles Gesamtbild einfügen lassen. Letzteres gibt uns nämlich Orientierung und einen Bewertungsmaßstab an die Hand bzw. in den Kopf, mit welchem wir uns durch unser Leben bewegen können. Unter anderem können wir ihn benutzen, um kurzfristige Ziele zu generieren und zwischen für uns wichtig und für uns unwichtig zu unterscheiden. Auf diese Weise haben wir die ideale Kombination aus langfristiger Motivation und einer Vielzahl von Erfolgserlebnissen.

Integrität als Schutzschild

2011-08-05-07 Integrität als schutzschild.thumb

 

Selbstbestätigung der Identität ist, wenn ich mich so verhalte, wie ich es von mir erwarte, bzw. wie es zu meinem Selbstbild passt. Auf diese Weise bestätige ich mich selbst darin, dass mein Selbstbild korrekt ist. Unser Koch, der gerne Koch sein möchte, kocht auch gerne und viel. Folglich verstärkt er durch seine Handlungen sein Selbstbild als Koch. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Einflüsterungen von Außen seinem Selbstbild etwas anhaben können.

Solche Einflüsterungen können gut gemeinte Ratschläge sein, oder Kritik oder es sind schlicht weitere Möglichkeiten, die die Welt uns bietet. Da man, wie das Sprichwort sagt, nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann, müssen wir uns immer für etwas und gegen anderes entscheiden. Handeln wir unserer Entscheidung gemäß, wird sie und ihre Folgen zunehmend identitätsrelevant. Es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir Alternativen mit dem Verweis auf unsere Identität zurückweisen. Wir sind uns unserer selbst sicher, egal was andere sagen. Im Beispiel verwehrt sich der Koch dagegen, dass er doch ein Pilot sei.

Die positive Seite dieses Effektes ist, dass die Identität wesentlich stabiler und widerstandsfähiger wird. Sie wird nicht so leicht aus der Bahn geworfen. Die negative Seite ist, dass dies nicht nur für positive Elemente der Identität gilt, sondern auch für negative. Es hilft also, sich darüber Gedanken zu machen, wie man sich selbst erleben möchte und wie nicht und sich dabei vor Augen zu halten, dass das eigene Tun der Schlüssel dazu ist.

Bei dieser Illustration bin ich mir unsicher, ob es genügend deutlich wird, dass die Äußerung vom Selbstbild abprallt und ob man ausreichend erkennt, dass mit dem Flugzeug die Tätigkeit des Flugzeugfliegens gemeint ist. Dein Feedback hierzu würde mir weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus.

Integrität ist förderlich

2011-08-05-06 Integrität.thumb

 

Zerrissenheit ist ein innerer Zustand, der oft stressreich erlebt wird. Ein wesentlicher Einfluss ist, in wie weit das Individuum sein eigenes Handeln und das, was die Umwelt ihm als Bild von ihm zurückspiegelt, in Übereinstimmung mit seinen Vorstellungen von sich selbst erlebt. Ist der Grad der Übereinstimmung niedrig, so gibt es innere Spannungen, die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit muss psychisch überbrückt werden. Ist der Grad der Übereinstimmung hoch, so steht diese Energie anderweitig zur Verfügung.

Für dieses Phänomen verwende ich hier den Begriff Integrität bzw. erlebte Integrität. Ist selbige hoch, dann ist der betroffene Mensch glücklicher, als wenn sie niedrig wäre. Im Beispiel haben wir zwei Köche, der eine will Koch sein, der andere hält sich jedoch für einen Piloten.

So weit, so einfach. Wo liegt aber der Unterschied zwischen der motivierenden Wirkung langfristiger Ziele und der negativen Wirkung geringer erlebter Integrität? Immerhin sind langfristige Ziele per Definition ja noch nicht erreicht.

Nun, der Unterschied liegt in der Zeit. Beim Ziel ist akzeptiert, dass seine Erfüllung noch nicht Realität ist. Mein Selbstbild besagt, dass ich mich auf das Ziel zu bewege, nicht, dass ich es erreicht habe. Hätte unser zweiter Koch also die Vorstellung, er sei ein Koch, der später gerne mal Pilot sein möchte, könnte er sehr zufrieden mit sich und der Welt sein. Da er sich aber für einen Piloten hält, der die Arbeit eines Kochs macht, fühlt er sich deplatziert.

Wie immer bin ich auf Deine Rückmeldung gespannt.

Identität

2011-08-05-05 Identität.thumb

 

Identität ist ein psychologischer Begriff, den wir auch in unserer Alltagssprache finden. Die Schwierigkeit mit dem Begriff ist weniger, dass es keine klare Definition davon gäbe, viel mehr gibt es so viele verschiedene. Fest steht, dass damit in gewisser Form unser Bild von uns selbst in seiner Gesamtheit gemeint ist. Dazu zählt auch unsere Vorstellung von dem Bild, was sich andere Menschen von uns machen.

Ebenfalls zur Gesamtheit gehören unsere Ziele, unsere Wertvorstellungen, unsere Vorstellungen von unseren Fähigkeiten etc., etc.. Die Identität ist also unsere Antwort auf die Fragen „Wer bin ich?“, „Was kann ich?“, „Was will ich?“, „Was denken die anderen über mich?“. Dementsprechend zeigt die Illustration eine Person bei der Selbstbetrachtung vorm Spiegel.

Wenn Du Anmerkungen machen möchtest, verstehe diesen Satz als Ermutigung dazu. Wenn Du Fragen stellen willst, dann um so mehr.

Schutzschild Selbstregulation und Ressourcenallokation

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Umwelteinflüsse gibt es viele und nicht alle sind förderlich für unser Wohlbefinden. Selbstregulation kann uns dabei helfen die innere Ruhe auch dann zu bewahren, wenn andere nach Kräften versuchen uns unter Druck zu setzen oder es gerade heiß her geht. Auf diese Weise können wir die adäquaten Ressourcen „auswählen“ und benutzen anstatt in Panik oder Wut zu verfallen.

In gewisser Weise wirkt die Fähigkeit zur Selbstregulation also wie ein Schutzschild, dargestellt durch den gestrichelten Kreis um die meditierende Silhouette. Negative Einflüsse haben es wesentlich schwerer uns nahe zu kommen und unser Verhalten zu beeinflussen, dargestellt durch das kugelförmige Teufelchen, was vom Schutzschild abprallt. Dadurch stehen uns unsere potentiellen Ressourcen auch eher zur tatsächlichen Verfügung. Deshalb sitzt die Silhouette auf so einem großen Werkzeugkasten.

Findest Du, dass die Grafik den Inhalt gelungen darstellt?

Selbstregulation und die Sicht auf die Realität

2011-08-05-03 Interpretationsstile.thumb

 

Gefühlslagen beeinflussen maßgeblich wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und wie wir diese Informationen weiter verarbeiten. Dies hat erheblichen Einfluss auf unsere Fähigkeit Situationen zu analysieren und Probleme zu lösen. Ein anschauliches Beispiel hierfür mag die rosarote Brille von Verliebten sein.

Haben wir Einfluss auf unsere Gefühlslage, haben wir mithin auch Einfluss darauf, wie wir unsere Mitmenschen, deren Verhalten, unser Verhalten und unsere Umwelt wahrnehmen. Zum einen fokussieren wir jeweils andere Dinge und zum anderen neigen wir zu unterschiedlichen Interpretationen derselben Gegebenheiten. Dabei muss es nicht die rosarote Brille sein, aber eine realistische Einschätzung des Lebens und seiner positiven und negativen Aspekte erfordert ebenfalls eine entsprechende emotionale Basis. Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist der Schlüssel hierzu.

Als Metapher tragen die Köpfe in der Grafik entsprechend unterschiedliche Brillen und zeigen mit ihren Mündern unterschiedliche Gefühlsregungen. Was gefällt Dir an dieser Grafik besonders gut und was gefällt Dir am wenigsten?

 

verdrängte Gedanken und Gefühle

2011-08-05-02 verdrängte Gedanken und Gefühle.thumb

 

Stress kann durch vieles ausgelöst werden. Im vergangene Post hatte ich erwähnt, dass es wichtig ist auch negative Gefühle und Gedanken zuzulassen und auszudrücken. Selbstregulation heißt also nicht, auf Krampf immer Sonnenschein zu verbreiten.

Dieser Punkt ist wichtig, da verdrängte bzw. unterdrückte Gefühle und Gedanken an unserem Wohlbefinden nagen. Oft produzieren sie in uns eine erhebliche Spannung, also Stress. Dieser kann sich so weit steigern, dass das Fass irgendwann überläuft und sie herausplatzen. Und mit Sicherheit nehmen sie dabei keine Rücksicht darauf, ob es denn nun die passende Situation oder der richtige Adressat ist.

Die Grafik soll genau diesen Umstand veranschaulichen. Unterdrücken wir Regungen, die wir als negativ empfinden, ist es ein bisschen so, als würden wir versuchen eine Horde Monster in eine Kiste zu sperren. Früher oder später sind es so viele Monster unterschiedlichster Größe geworden, dass sie uns mit samt der Kiste ganz schön durch die Gegend schubsen. Mit selbstbestimmten Leben hat das in meinem Verständnis nur wenig zu tun. Wie ist Deine Meinung dazu und passt die Grafik zum Thema? Was könnte ich verbessern?

auch bei Regen Sonne im Herzen

2011-08-05-01 Sonne im Herzen bei Regen.thumb

Hallo zusammen,

hiermit beginnt der heutige Posting-Marathon :)

Selbstregulation war unser vorletzter Stichpunkt in der vergangenen Woche. Auch in dieser Grafik geht es wieder darum. Diesmal um förderliche Selbstregulation. Dabei ist die zu treffende Unterscheidung die, ob und wie vielseitig einem Selbstregulation gelingt. Keine Fähigkeit zur Selbstregulation ist also die Negativ-Schablone. Die Fähigkeit, sich selbst flexibel an die gegebenen Umstände anpassen zu können, ist die Positiv-Schablone.

Besonders hervor zu heben sind m.E. die Fähigkeit sich zu beruhigen. Beispielsweise wenn ein Erleben als negativ empfunden wird. Hierunter fällt zum Beispiel den Ärger gegenüber dem Chef soweit zu modulieren, dass eine angemessene Kritik erfolgen kann und man trotzdem seinen Job behält. Dies bedeutet ausdrücklich nicht, dass man Ärger oder ähnliches herunter schlucken sollte, sondern dafür eine angemessene Ausdrucksform findet.

Die zweite Fähigkeit, die ich hervorheben möchte, ist die, sich willentlich in eine gute Stimmung zu versetzen oder zu motivieren, bzw. positive Stimmungen zu verstärken. Quasi wie gut ich mich in eine positive Situation hineinsteigern kann.

Die Verknüpfung von beidem wäre, wie in unserem Bild, die Fähigkeit, sich auch unter widrigen Umständen gut zu fühlen. Hier dargestellt durch die Fähigkeit auch bei Regenwetter Sonnenschein im Herzen zu versprühen. Findest Du, dass diese Metapher passt, oder wie könnte man diese Grafik noch verbessern?

Fragen und Details

2011-07-29-9 Worauf soll noch näher eingegangen werden?-postready.thumb

Diese Grafik möchte ich immer dann verwenden, wenn ich einen größeren inhaltlichen Block beende. Sie geht mit der Frage einher, auf welche Punkte ich nochmal genauer eingehen soll und welche Fragen aufgetaucht sind. Das Doppelgespann aus Frage und Grafik bildet auch den Abschluss für diese Woche. Über entsprechende Anregungen per Kommentar oder das Kontaktformular freue ich mich. Und ich kann mir gut vorstellen, dass die eine oder andere Frage aufgetaucht ist. Da ich hier nur auf die Punkte eingegangen bin, zu denen ich auch Grafiken erstelle, gibt es auch die eine oder andere inhaltliche Lücke.

Ein schönes Wochenende und beste Grüße
Paul

Selbstregulation

2011-07-29-8 Mind over matter-postready.thumb

Diese Grafik illustriert, worum es bei Selbstregulation geht: Die Fähigkeit die eigene Gefühlslage, Gedanken, die psychische Erregung und das körperliche Aktivationsniveau zu beeinflussen. Es geht bei dieser Rubrik um so verschiedene Fähigkeiten, wie die Fähigkeit sich zu motivieren, auf Gedanken Handlungen folgen zu lassen, sich zu beruhigen oder auch Emotionen und Gefühle zuzulassen, zu verstärken, in andere umzuwandeln oder auch zu mildern. Die verschiedenen Bereiche sind dabei eng miteinander Verwoben und beeinflussen sich gegenseitig.

Die Glühbirne in der Mitte stellt das Bewusstsein dar, welches mittels Gedankenkraft den Körper in verschiedene Richtungen steuert. Allerdings frage ich mich, ob sie als Glühbirne zu erkennen ist. Ich hatte sie ja auch schon in dem Post verwendet, wo es darum ging, das Körper und Geist eine Einheit bilden. Auch da stelle ich mir die Frage, ob die Glühbirne als solche zu erkennen ist oder welches andere Symbol man dafür noch nehmen könnte.

Identität, Integrität und Ressourcen

2011-07-29-7 Ressourcen und Identitätsarbeit-postready.thumb

In dieser Grafik geht es um den Zusammenhang zwischen Identität und Ressourcen bzw. Integritätserleben und den Einfluss von Ressourcen darauf. Die erste Zeile soll zeigen, dass bei einer Vielzahl zur Verfügung stehender Ressourcen die Entscheidung schwerer fallen kann, welche davon Eingang in die Vorstellung der eigenen Person finden. Ist man nun Pilot oder Basketballer? Es kann also sein, dass ein höherer Aufwand an Identitätsarbeit notwendig ist, um das Selbstbild zu klären. Ein klares Selbstbild ist die Grundlage, um Integrität zu erleben, also die eigenen Handlungen als kongruent mit selben wahrzunehmen.

Es kann sein, dass einen bspw. äußere Umstände daran hindern, die eigenen Vorstellungen umzusetzen, bspw. den Traumberuf zu ergreifen. In einem solchem Fall erlebt das Individuum sein Handeln als diskongruent zu seinem Selbstbild bzw. zu seinen Ansprüchen an sich selbst. Für gewöhnlich ist eine solche Erfahrung mit unangenehmen Gefühlen verbunden und mit einem höheren Stresslevel verbunden. Lassen sich die widersprechenden Bedingungen nicht beseitigen, ist eine mögliche Bewältigungsstrategie das Selbstbild anzupassen, also sich von den unerreichbaren Zielen zu verabschieden und sich andere zu wählen. Dies sollte um so leichter fallen, je mehr attraktive Alternativen dem Individuum zur Verfügung stehen. Ein Mensch mit vielen Interessen und entsprechend umfangreichen Ressourcen ist also flexibler und kann so sein Integritätserleben positiv beeinflussen.

Bei dieser Grafik habe ich überlegt und probiert, ob ich die rot hervorgehobenen Piktogramme auch innerhalb einer Graustufenpalette ausreichend markieren könnte. Bisher ist mir keine zufriedenstellendere Lösung eingefallen. Habt Ihr Ideen?

effektive Ressourcenallokation ist besser

2011-07-29-6 korrekte Ressourcenallokation-postready.thumb

Natürlich ist es wünschenswert und förderlich, wenn man in den jeweiligen Situationen auch das entsprechende Wissen abrufen kann, diese in erwünschter Weise zu beeinflussen. Unser Handeln ist dann erfolgreicher. Dass kann Stress reduzieren und/ oder vorbeugen. Je mehr kognitive Ressourcen vorhanden sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass für eine beliebige Situation das passende Wissen bzw. die passende Verhaltensweise abgerufen werden kann.

Wiederholtes Training ist eine Art, die autoassoziative Arbeitsweise des Gehirns zu nutzen und bestimmte Fertigkeiten und bestimmtes Wissen soweit zu festigen und mit entsprechenden Situationen zu verknüpfen, dass deren Abrufung später automatisch erfolgt, sobald eine ähnliche Situation eintritt. Oft benutzte Ressourcen sind leichter abrufbar als „brachliegende“. Dies gilt insbesondere in stressreichen Situationen, wie etwa unter Zeitdruck oder bei hoher emotionaler Beteiligung.

mehr Ressourcen sind besser

2011-07-29-5 Ressourcenvergleich-postready.thumb

Diese Grafik zeigt zwei Köpfe, in denen sich eine unterschiedliche Anzahl kognitiver Ressourcen findet. Mit dem Größer-als-Zeichen möchte ich andeuten, dass es förderlich ist, über eine Vielzahl unterschiedlicher Ressourcen zu verfügen. Man hat für das Lernen von neuem Wissen mehr Anknüpfungspunkte und kann auf unvorhergesehene Geschehnisse flexibler reagieren, bspw. indem mehrere Wissensbestandteile neu miteinander verknüpft werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit sowie die Erwartung Situationen realistisch einschätzen und bewältigen zu können. Wie besprochen reicht es nicht, diese Ressourcen nur zur Verfügung zu haben, sondern man muss sie auch effektiv, heißt wirkungsvoll, zum Einsatz bringen können. Dazu mehr im nächsten Post.

Ressourcenallokation

2011-07-29-4 ressourcenallokation.thumb

Ressourcenallokation meint nun in unserem Kontext, in wie weit die potentiell verfügbaren Ressourcen tatsächlich vom Individuum genutzt werden können. Also in wie weit kann das zu einer spezifischen Situation passende Wissen abgerufen werden etc..

Ein typisches Beispiel, wo die Ressourcenallokation im Hinblick auf das erwünschte Ergebnis suboptimal läuft, ist der Blackout bei Prüfungsangst gefolgt davon, dass einem nach der Prüfung alles wieder einfällt. Es geht also darum, dass der Zugriff auf inhaltlich passende Hilfsmittel auch zur richtigen Zeit möglich ist. Das kann man durch Training der entsprechenden Hilfsmittel wahrscheinlicher machen.

Wir kommen gleich noch genauer darauf zu sprechen…

Ressourcen

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In dieser Grafik geht es darum, was mit Ressourcen gemeint ist. Sie zeigt ein Buch und den Prozess, wie jemand beim Basketball einen Dunk probiert. Prozess- und Faktenwissen bilden gemeinsam den mentalen Werkzeugkasten, also die mentalen Ressourcen, mit denen man handeln kann. Prozesswissen beschreibt das Wissen, wie eine Tätigkeit auszuführen ist. Dieses Wissen muss nicht zwangsläufig auch bewusst abrufbar sein.

Neben den kognitiven Ressourcen werden bspw. auch soziale und ökonomische Faktoren mit unter dem Resssourcenbegriff gefasst. Also könnte bspw. eine enge, vertrauensvolle Beziehung zu einem Freund (oder auch zu sich selbst) analytisch als Ressource beschrieben werden. Im Seminar geht es vorrangig um die intrapersonellen psychischen Ressourcen.

Um den zweiten Teil dieser Kategorie, der Ressourcenallokation, geht es im folgenden Post.

Navigationsübersicht Beispiel

2011-07-29-2 Navigationsleiste-Bsp.thumb

Diese Grafik zeigt eine Zeile von Piktogrammen, mit der man an jedem Punkt der Präsentation einen schnellen Überblick darüber bekommt, wo man sich in der Gesamtpräsentation gerade befindet.

Zu jeder der fünf Hauptkategorien/ -faktoren gibt es drei Unterthemen: Was ist mit dieser Kategorie gemeint? Welche Ausprägung wirkt sich förderlich aus? Wie beeinflusst sie die übrigen Kategorien? Im konkreten Beispiel wären wir in der Kategorie Interpretations- und Attributionsstil bei der Frage, welche Ausformung förderlich für Resilienz ist.

Ich persönlich habe zu dieser Grafik zwei Fragen:

  1. Kann man den roten Punkt ausreichend erkennen, oder ist er zu dunkel?
  2. Unterscheiden sich die grauen Icons von den schwarzen, oder ist das grau zu dunkel?

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nochmalverbesserte vierfache Hebelwirkung

2011-07-29-1 vierfache Hebelwirkung überarbeitet2-postready.thumb

 

Mit einer erneuten Korrektur des vierfachen Hebeleffekts starten wir die heutige Post-Welle. Aufs Neue vielen Dank an Steffn für seine Anregungen. Ich vermute mal sehr stark, dass sich hinter diesem Anonymus Steffn steckt ;)

Ich hab fast alle Vorschläge übernommen, bis auf die Sache mit dem seriellen Pfeil. Dieser läge nämlich außer einem längeren Weg auch noch die Implikation nahe, dass die Übungen aufeinander aufbauen müssen. Es ist aber eher so, dass diese parallel zueinander wirken. Im Bild gesprochen verlängert ihre Kombination nicht den Weg des Hebels, sondern erhöhen die Kraft, mit der der Hebel betätigt wird.

Außerdem habe ich das bisherige Symbol für die Übungen durch einen Werkzeugkasten ersetzt. Dieses Symbol werde ich an anderer Stelle in ähnlichem Kontext wiederverwenden. Außerdem finde ich das Gleichnis der Übungen als ein Set von Werkzeugen, die man auch benutzen muss, damit sie etwas bringen, hilfreich.

Bis zum nächsten Bild
Paul

vierfache Hebelwirkung

2011-07-22 vierfache Hebelwirkung-postready.thumb

 

Wie versprochen tauchen in diesem Bild wieder unsere fünf Kategorien auf. Im Seminar werden vier sehr einfache Methoden/ Übungen/ Werkzeuge vermittelt, die mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand in den Alltag integriert werden können. Daneben war ein wichtiges Auswahlkriterium für mich, dass es aus der empirischen Forschung sehr starke Anhaltspunkte für die Effektivität der jeweiligen Übung gibt. Ein guter Einstieg für die Recherche war für mich Tal Ben-Shahars “Even Happier”. Allerdings beschreibt er in seinem Buch für jede Woche des Jahres eine neue Übung, für meine Begriffe unnötig viele. Mir scheint es sinnvoller sich auf wenige, dafür wirkungsvolle und flexibel anwendbare Übungen zu konzentrieren.

Jede der vier ausgesuchten Übungen wirkt sich gleichzeitig auf mehrere der erwähnten Kategorien direkt aus. Dadurch sollte dieser kleine Werkzeugkasten insgesamt bei regelmäßiger Anwendung eine um so höhere Hebelwirkung dabei entfalten, die Kategorien in eine positive Richtung zu verändern. Das soll diese Grafik veranschaulichen.

Auf was soll ich nochmal genauer eingehen? Was würdet Ihr an der Grafik verändern?

Grüße
Paul

Körper und Geist bilden eine Einheit

2011-07-22 Geist und Körper sind eins-postready.thumb

 

Hi,

da habe ich wohl den Mund vor einer Woche ziemlich voll genommen, als ich viele Bilder versprach. Wie das Leben so spielt kamen ein, zwei dringende Sachen dazwischen. Die Stichpunkte für die Präsentationen im Seminar sind fertig und digitalisiert, aber mit den Reinzeichnungen konnte ich erst jetzt beginnen.

Dies ist die erste. Die Grundaussage ist, dass Psyche und Körper zusammenhängen bzw. Teile eines Ganzen sind, welche sich transaktional beeinflussen. Die Psyche bzw. den Geist habe ich versucht mit einer leuchtenden Glühbirne zu versinnbildlichen. Erkennt man das? Entsprechende Hinweise oder Verbesserungshinweise sind mir sehr willkommen.

Vielleicht noch etwas zum Hintergrund: Die Grafiken sind nicht für einen wissenschaftlichen Fachvortrag, sondern für einen allgemeinverständlichen Sachvortrag, in dem ich wissenschaftliche Erkenntnisse veranschaulichen möchte.

Über den Tag verteilt werde ich noch weitere Grafiken veröffentlichen, wer will, kann meine Arbeit quasi live mitverfolgen ;)

 

beste Grüße
Paul

Portrait Noir eines ernsten alten Mannes

2011-07-15 ernster alter Mann-postready.thumb

 

Und hier noch ein Nachtrag ohne Bezug zum Rest. Schon seit geraumer Zeit wollte ich ein Portrait im Comic-Noir-Stil umsetzen. Heute war es dann endlich so weit. Als Vorlage diente mir ein Foto aus dem Buch Facial Expressions: A Visual Reference for Artists, eine Sammlung von Fotos unterschiedlichster Gesichtsausdrücke von Personen unterschiedlichster Altersgruppen.
Mit dem Resultat bin ich recht zufrieden und mich würde Eure Meinung interessieren. Unter anderem frage ich mich, ob sich jemand das Motiv auf einem T-Shirt vorstellen kann.

Grüße
Paul

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Skizzen für Präsentationen im Selbstcoaching-Seminar

Skizzen für Vortrag zu Selbstcoaching-postready.thumb

 

Hi,

was Ihr hier seht ist vier mal mein Whiteboard, vollgestopft mit Skizzen und Stichpunkten für verschiedene Präsentationen. Damit war ich diese Woche schwer beschäftigt. Hintergrund des Ganzen ist, dass ich gerade ein Seminarzum Thema Selbstcoaching vorbereite. Seminarablauf und -inhalte sind soweit klar. Jetzt erstelle ich dafür Anschauungsmaterialien, also Aufgabenblätter für Übungen, Bildschirmpräsentationen etc..

Das heißt für Euch als Krakeleien-Leser zweierlei. Zum einen gibt es in den folgenden Tagen hier ein regelrechtes Grafik-Gewitter. Ist also egal, dass man die Skizzen auf diesem Bild nicht so gut erkennen kann. Zum anderen bekommt Ihr hier schon mal eine Vorschau auf die Illustrationen zum Seminar. Da diese natürlich bestimmte Inhalte veranschaulichen, kann der Eine oder die Andere natürlich auch schon mal vorab illern, worum es im Seminar geht.

Habe ich Euch neugierig gemacht?

Grüße
Paul

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Wo das Kind wohl hinzeigt?

2011-07-08 wo zeigt das kind denn hin-signiert.thumb

Und das ist das nächste Bild aus der aktuellen Comicserie. Wo das Kind hinzeigt ist ja eigentlich recht eindeutig, oder ;) Das rote Viereck markiert wieder seine Position auf der Comicseite. Drei Bilder noch, dann kommt das große Finale, wo alles zusammengeführt wird.
Wenn es Euch gefällt, Ihr Fragen, Kommentare o.ä. loswerden wollt … richtig, die Kommentarfunktion ist Euer Freund.

Grüße
Paul

How to draw Noir Comics von Shawn Martinbrough

how to draw noir comics rezension-final-postready.thumb

Hallo,
in diesem Post geht es um folgendes Buch:

Hinweis: Wer den Link zum Buch nicht sehen kann, hat sehr wahrscheinlich einen Ad-Blocker laufen. Diesen für Krakeleien.de zu deaktivieren sollte helfen.

Manche von Euch wissen ja, dass ich mich sehr für Comics in Schwarz-Weiß interessiere, insbesondere für die Kunst des Comic Noir. Natürlich reichen meine Arbeiten noch nicht an die Qualität von Frank Millers Sin Sity. Wenn ich ausschließlich mit schwarzen und weißen Flächen arbeite, empfinde ich es als große Herausforderung das Motiv auch der Ausdrucksstärke des starken Kontrastes gerecht werden zu lassen und die Bildkomposition insgesamt „lesbar“ zu halten. Deshalb hielt ich es für eine gute Idee, mir ein entsprechendes Fachbuch zu Gemüte zu führen.  Meine Wahl fiel auf „How to Draw Noir Comics: The Art and Technique of Visual Storytelling“ von Shawn Martinbrough.
Shawn war mir bislang als Comiczeichner nicht bekannt, was aber an mir liegt. Die Rezensionen auf Amazon und ein Blick in das Buch selbst, überzeugten mich aber davon, dass er sein Handwerk versteht.

Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr anschaulich aufgebaut und geschrieben. Der Autor erklärt seine unterschiedlichen Arbeitsschritte, Techniken, Tricks, Kniffe und Werkzeuge von der ersten Skizze bis hin zum fertigen Bild. Dabei geht er auf so Themen ein, wie Bilddynamik und – aufbau, Hintergründe/ Kulissen, Charakterinszenierung etc.. Das Buch ist nach den Themen geordnet und erklärt im jeweiligen Rahmen die einzelnen Arbeitsschritte. Für jeden Arbeitsschritt gibt es Beispielgrafiken, so dass man den Werdegang der Bilder gut nachvollziehen kann.

Ein Comic am Ende des Buches bettet alle beschriebenen Prinzipien nochmal in einen Handlungsbogen ein und rundet den Gesamteindruck anschaulich ab.
Einzige Wermuthstropfen: Auf digitale Arbeitsschritte und Werkzeuge geht Martinbrough nicht ein. Diese unterscheiden sich naturgemäß sehr von den „analogen“. Die beschriebenen Gestaltungsprinzipien sind aber auch bei der Arbeit am Computer anwendbar. Die Produktempfehlungen für Werkzeuge sind auf dem deutschen Markt auch nur bedingt hilfreich. Mit etwas Recherche findet man aber recht schnell hier kaufbare Entsprechungen.

Mein Fazit: Ein hilfreiches Buch für alle, die sich für die Arbeitsschritte und Gestaltungsprinzipien bei der Erstellung von Noir Comics mit „analogen“ Mitteln interessieren. Stellenweise fühlt es sich fast so an, als ob man dem Autor bei der Arbeit über die Schulter schaut und er einem erklärt was er tut. Wer sich hingegen ausschließlich für die digitale Erstellung von Comics interessiert, dem kann das Buch nur bedingt weiter helfen.
Für alle neugierig gewordenen hier noch der Link zum Promovideo.

Fandet Ihr diese Rezension hilfreich und/ oder interessant? Habt Ihr noch Fragen? Die Kommentarfunktion ist Euer Freund :)

Resilientes Kind

 

Momentan bereite ich ein Seminar vor und beschäftige mich dabei intensiv mit den Themen Resilienz und Resilienzförderung. So gibt es einige wenige Kinder, die sich auch unter extrem widrigen Umweltfaktoren sehr positiv entwickeln. Viel positiver, als dies bspw. im statistischen Vergleich zu erwarten gewesen wäre. Diesen Kindern zeigen oft eine hohe psychische Widerstandsfähigkeit bzw. Resilienz. Ein Beispiel dafür ist, dass sich resiliente Menschen von negativen Ereignisse wesentlich schneller wieder erholen als andere.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jedenfalls kam mir bei der Lektüre die Idee, das Phänomen doch mal als Cartoon zu Illustrieren. Ich finde es eine witzige und halbwegs stimmige Veranschaulichung des Begriffs „resient child“. Allerdings stecke ich a) sehr tief im Thema und betrachte b) mein eigenes Bild mit entsprechendem Vorwissen. Deshalb meine Frage an Euch, ob Ihr den Cartoon für die obigen, kurzen Erläuterungen eine passende Illustration findet. Bitte benutzt die Kommentarfunktion für Eure Anregungen. Wie gesagt, auch anonyme Kommentare sind erlaubt, solange es kein Spam ist.

Grüße
Paul

Die Welt im Auge ganz klein

Hier folgt das zweite Bild für heute. Es wird im fertigen Comicbogen auf der gelben Fläche landen.

Hier konnte ich dann doch einen Bereich aus dem vorangeganenem Bild ausschneiden und weiter verwenden. So brauchte ich im Prinzip nur noch die neue Pupille einzufügen. Wer sich jetzt fragt „Welche Pupille?“ sollte vielleicht etwas näher an den Bildschirm heran rutschen. Selbige ist nämlich mit Absicht so klein geschrumpft worden, dass sie kaum noch zu sehen ist.

Im Übrigen könnt Ihr die Kommentarfunktion nutzen, um mir Meinungen zu den Bildern, Vorschläge oder ähnliches zukommen zu lassen. Für die etwas scheueren Naturen unter Euch, auch anonyme Kommentare sind möglich.

Das dritte Bild stammt nicht aus der aktuellen Serie, ist aber was für Cartoon-Freunde. Mehr dazu im nächsten Post.

Nur die Brille im Blick

Hi,

vergangene Woche hatte ich Euch gefragt, wie ich die Posts über die Woche verteilen soll. Die Abstimmung hat ein Unentschieden ergeben. Ich habe mich nun dafür entschieden alle neuen Sachen an einem Tag zu posten, Freitags. Auf diese Weise wird niemand enttäuscht, wenn er umsonst auf die Seite kommt, weil ich nur Material für einen Post geschafft habe.

Gemäß dieser Maßgabe gibt es heute drei neue Bilder zu sehen. Dieses ist das erste. Im Gesamtprojekt wird es auf der rot markierten Stelle seinen Platz finden.

Ursprünglich wollte ich es aus dem Portrait des Greises ausschneiden. Das ging aber wegen der Bildgößen nicht, also habe ich es nochmal komplett neu gezeichnet. Wer genau hinschaut, wird sehen, dass die Weltkugeln in den Augen sehr viel kleiner geworden sind.

Baby und Greis und neue Post-Schedule



heute gibt es zwei Portraits aus unterschiedlichen Enden des Strips (siehe Übersichtsgrafik). Das Baby kommt auf die rote Fläche und der Greis auf die gelbe. Zur Erinnerung, auf die graue Fläche kommt der Post vom letzten Freitag und die weißen müssen noch gezeichnet werden.

Jetzt mal noch zu was anderem. Wahrscheinlich ist es schon aufgefallen, dass das Erscheinen neuer Beiträge sich in den vergangen zwei Wochen stark verändert hat. Jeden kleinen Zwischenstand täglich zu einem Post aufzubereiten, produziert für mich zu viel unnötige Schimpansenarbeit. Die Zeit fehlt mir dann woanders. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass es auch für Euch Leser/ Betrachter auf Dauer eher uninteressant ist zu jedem neuen Strich einen neuen Post zu lesen. Deshalb verringere ich die Frequenz der Posts. Nun sehe ich hierfür zwei Alternativen und für die Wahl zwischen beiden hätte ich gerne Eure Meinung gewusst:

Variante 1: Es gibt einen Wochentag, an dem werden alle Fortschritte gepostet. Hier kann es auch mal passieren, dass ich an diesem Tag 2 oder mehr Posts veröffentliche, je nach dem wie viel ich in der Woche fertig bekommen habe.
Variante 2: Es gibt zwei Tage an denen die jeweiligen Fortschritte veröffentlicht werden. Hier kann es passieren, dass hin und wieder einer der beiden Tage ausfällt, wenn mir die Fortschritte als zu klein erscheinen.

Welche Variante fändet Ihr besser? Wenn Ihr andere Vorschläge habt, schreibt bitte einen Kommentar.

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Abstraktes Selbstportrait – Finale

Mit dem heutigen Tag geht auch dieser Monat zu Ende, die offizielle Frist für die Steuererklärung läuft ab und als wichtigstes Ereignis ist mein Selbstportrait heute fertig geworden. :D

Mich interessiert natürlich wieder wie gut es Euch gefällt bzw. was Euch daran gefällt/ nicht gefällt. Bitte nutzt hierfür die Kommentarfunktion des Blogs.

Anbei, wen es interessiert, das hier war die Vorlage.

Abstraktes Selbstportrait – Schritt 6

 

Ich könnte ja behaupten, ich sei fertig geworden,
aber das hieße zu behaupten, dass mir über Nacht eine Halbglatze gewachsen ist. Und obwohl ich die heutige Fassung grafisch recht zufriedenstellend finde, bin ich dafür dann doch zu eitel. Dementsprechend verlagere ich die Ankündigung der Fertigstellung auf Montag. Nichts desto Trotz interessiert mich, wie Ihr Euch an meiner Stelle entschieden hättet.

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Paul

Abstraktes Selbstportrait – Schritt 5

Heute ist mir eine Augenbraue gewachsen ;)
Übrigens, für die, die interessiert, wie ich bei der Erstellung vorgehe:
Ich habe ein Foto von mir in Inkscape geladen und lege nun sukszessive die verschiedenen Dreiecke darüber. Zunächst habe ich nur 23% Deckkraft eingestellt, damit ich das Foto noch durchsehen kann. Dabei mache ich fleißig von Copy & Paste Gebrauch, weshalb ich guter Dinge bin den Haarschopf und damit das Portrait morgen fertig zu bekommen. Für die Posts kopiere ich das ganze dann und stelle 100% Deckkraft ein.

Grüße
Paul

Abstraktes Selbstportrait – Schritt 3

Guten Tag,

Wie gesagt, heute gibt es noch mehr Dreiecke. :) Irgendwie erinnert es mich an den Film “Der Unsichtbare”. Meiner, also ich, soll noch Haare bekommen, mal sehen wie ich dass mache, damit sie sich auch von Kleidung und Brille abheben.

Nach wie vor die Bitte, wenn jemand Wünsche, Ideen oder dergleichen für ein Vatertagsmotiv hat, ich freue mich über Vorschläge. Ideal wäre natürlich, wenn ich die Motive gleich als Postkarten zum Versenden anbieten könnte, mal sehen ob ich das zeitlich hinbekomme.

Grüße
Paul

Abstraktes Selbstportrait – Schritt 1

 

Frage: Was ist, oder was wird das?

Antwort: Das wird ein Selbstportrait und was hier zu sehen ist, sind die Kragenspiegel und Knöpfe meines Hemdes. Ich möchte das Bild ausschließlich aus Dreiecken zusammen setzen, dabei aber Gestaltungsfreiräume haben. Deshalb jage ich nicht einfach einen automatisierten Verzerrungsfilter über ein Foto von mir, sondern picke von Hand heraus, welches Dreieck auf welche Fläche passt.
In wie weit ich die Flächen mit Farbverläufen versehen werde, darüber bin ich mir im Moment noch nicht im Klaren.

So weit, ein schönes Wochenende
Paul

Happy End

 

Mit diesem letztem Bild geht die Serie Traumzug zu Ende. Momentan stelle ich mir die Frage, ob es sich lohnt, die fertigen Bilder Serie nochmal auf einer Unterseite neu zu veröffentlichen, bspw. Traumzug.krakeleien.de. Dann könnte man sich die ganze Geschichte nochmal ohne Unterbrechungen anschauen. Aber eigentlich geht dass ja bereits über die Seriennavigation. Was mein Ihr? Außerdem interessiert mich natürlich wieder, wie gelungen ihr das heutige Bild findet.

Grüße,
Paul

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Den Durchbruch geschafft

 

Moin Moin,

Es kracht und knallt und pengt und für einen Moment scheint die Zeit stehen zu bleiben, bevor man sich der Geschwindigkeit, mit der gerade alles passiert, bewusst wird. So oder so ähnlich könnte man in Worte fassen, was ich in diesem Strip ausdrücken wollte.

In der Story befinden wir uns mitten im retardierenden Moment und läuten im selben Atemzug die Pointe/ Moral der Geschichte ein. Bevor Ihr mit dem wilden Interpretieren beginnt, bitte ich Euch, noch die nächsten Strips abzuwarten.

Grüße
Paul

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Der Durchbruch – Schritt 1

 

Au Weia, jetzt kracht es im Karton. Ist ja aber auch kein Wunder an einem Freitag den 13. ;)

Heute war ich zunächst damit beschäftigt die etwas ungewöhnlicheren Panel-Grenzen und die Schwarz-und-Weiß-Verteilung für den Hintergrund zu erstellen. Deshalb ist als eigentliche Zeichnung bisher nur der zerschellende Prellbock geworden.

Zur Vorschau: Der Stern bildet das erste Panel. Die zwei verbundenen großen Schwarzflächen entsprechen der groben Silhouette des Traumzuges und sind gleichzeitig die nächsten beiden Panel. Wie gefällt Euch diese Idee?

Am Montag gibt es dann den Rest der Action. Ein schönes Wochenende
Paul

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Das Ende in Sicht – Schritt 1



Hallo

Wie der Titel bereits andeutet, neigt sich der Traumzug dem Ende zu, obwohl natürlich eigentlich gemeint ist, dass unsere Protagonisten das Ende ihrer physischen Existenz vor Augen haben. Bzgl. der Story verrate ich nur so viel: Die Storyline geht nach diesem Strip noch weiter. Es kann also noch ein bisschen gerätselt werden, wie es denn nun ausgeht.

Grüße,
Paul

Gruß zum Muttertag

Aloha,

Heute ist Muttertag, nur mal so zur Erinnerung für alle notorisch Vergesslichen. Passend dazu habe ich einen Muttertagsgruß vorbereitet. Wer also schnell noch jemanden Muttertagsgrüße zukommen lassen möchte, der braucht nur hierher zu verlinken ;)

Also, allen Müttern, die Wert darauf legen und/ oder sich darüber freuen, alles Gute zum Muttertag.
Paul

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Freude mit Schrecken – Schritt 4

 

Wie versprochen gibt es heute mehr als ein neues Panel, nämlich eineinhalb neue Panel :) ,das mittelgroße ist noch nicht ganz fertig. Und noch etwas ist anders, nämlich, wie sich die Panels gegenseitig überlagern. So wie es jetzt ist, finde ich, dass die zeitliche Abfolge besser klar wird und die Action besser im Bild steht.

Mir wurde zugetragen, es sei schade, dass man die Panels gar nicht einzeln bewerten könne. Ich denke mir etwas aus, um dies bei der Gesamtbewertung des Strips zu kompensieren, versprochen.

Fang an. Bleib dran.

Das Titelbild zu diesem Post ist eine von drei Varianten von Kalligrafien zum selben Spruch, nämlich die, die mir am Besten gefiel. Hier sind die anderen beiden Varianten:

"Fang an. Bleib dran." Variante 2
"Fang an. bleib dran." Variante 3

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Wieso drei Varianten, wieso der Aufwand? Alles fing damit an, dass ich in diesem Buch ein Zitat einer Barbara Winter las:

Memorize and follow this never-fail recipe: get started. Don’t quit.

Insbesondere der letzte Teil des Zitats blieb bei mir hängen. Also entschloss ich mich, mir davon eine Kalligraphie zu erstellen und diese zur Motivation aufzuhängen. Etwas, was ich mit motivierenden Zitaten regelmäßig tue. Nach einem halbherzigen Versuch mit dem englischen Original übersetzte ich mir den Spruch ins Deutsche und korrigierte dabei gleich eine Kleinigkeit, die mich störte: Aus der Verneinung machte ich ein positive Formulierung und zufälliger Weise ergab es sich, dass das Resultat sich auch noch reimte.

Dann probierte ich herum: Zunächst gestaltete ich einzelne Buchstaben, die ich dann als Vektorgrafiken digitalisieren wollte. Nach einem eher mittelmäßigen Zwischenergebnis überkam ich der Drang, es doch mal ganz klassisch zu versuchen und den Pinsel zu schwingen. Dann war es nur noch eine Frage der Zeit und Übung. Eine ganze Weile schrieb ich immer wieder und wieder dieses Sprüchlein mit Tusche. Dabei variierte ich die Gestaltung, nur wenig, soll heißen, ich probierte alle drei Varianten sehr oft. Zum Schluss kam das große Auswählen, der Rest landete in dem Müllhaufen im Foto. Materialsparendes Arbeiten ist sicherlich etwas anderes. Nun prangt meine Lieblingsvariante in luftiger Höhe über meinen Schreibtisch. Die anderen beiden suchen noch ein zu Hause. Wenn also jemand eine möchte, kann er/sie sich bei mir melden.

Alles auf Start – Schritt 1

Moinsen,

Bisher habe ich ja die Zeichnungen immer relativ flach gehalten und eher verschiedene Perspektivebenen davon übereinandergelegt. Heute hat es mich mal in den Fingern gejuckt die Zeichnung etwas plastischer erscheinen zu lassen. Interessanter Weise geht mir das auch schneller von der Hand, wobei aber sicher auch der exzessive Gebrauch von Ebenen eine Rolle spielte. Damit habe ich mir nämlich viele Nachbesserungsschritte erspart. Wen es genauer interessiert, der schreibe mir eine Nachricht oder einen Kommentar.

Grüße
Paul

Rückwärts Marsch – Schritt 2

Tata, jetzt sieht’s schon gar nicht mehr so unscheinbar aus. Während unsere Comicfiguren Anlauf für die große Fahrt holen, sag ich mal kurz ein paar Worte zum Schaffensprozess des Bildes:

Als erstes habe ich mir in Inkscape den Panelrahmen erstellt und als PNG exportiert. Das PNG habe ich dann in MyPaint geöffnet und in verschiedenen Ebenen die einzelnen Bildelemente gemalt und übereinander gelegt. Für etwas Perspektivität und die Hervorhebung wichtiger Elemente habe ich sowohl mit unterschiedlicher Sättigung als auch Stärke der Linien gearbeitet.

Soweit die Kurzbeschreibung. Wer es genauer wissen möchte, schreibe mir bitte eine kurze Nachricht oder einen Kommentar.

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Rückwärts Marsch – Schritt 1

Es ist zwar immernoch Ostern, aber ich mach schon mal mit dem Alltag weiter. Im Bild seht ihr das Setting für den nächsten Strip im Traumzug. Die handelnden Figuren füge ich als nächstes ein. Zwar sieht das Bild recht unspektakulär aus, aber es steckt tatsächlich ne Weile Arbeit drin.

Da sich Ostern nun dem Ende neigt, würde ich gerne mal wissen Ihr es wie es für Euch war.

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Die Arbeit wird fertig

 

Dank der Vorbereitungen geht es jetzt Schlag auf Schlag mit den fertigen Bildern, hier bereits der nächste Strip.

Die Piktogramme haben vergleichbare Bedeutungen wie im „Es wird gearbeitet“-Strip. Dafür gibt es jetzt mehr Veränderungen in der Landschaft zu sehen: Zunächst bekommt man sogar mal arbeitendes Volk zu Gesicht und das Bäumchen ist verschwunden. Sukzessive werden dann die zwei Gleisenden miteinander verbunden bis zum Schluss alles fertig ist und der Zug abfahrbereit unter Dampf steht.

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Es wird gearbeitet – Schritt 2

Und fertig ist es.

Nach wie vor interessiert mich, ob Ihr auf den Bildern auch ohne Erklärung erkennen könnt, was geschieht. Steffn hat angemerkt, dass es einfacher sei dies zu entscheiden, wenn ich Auskunft darüber gebe, was ich denn ausdrücken will. Da hat er recht, das nehme ich mir zu Herzen. Wer das Bild unvoreingenommen erkunden möchte, mache also jetzt am Besten eine Pause beim Lesen und schaue erstmal selbst, was er/ sie im Bild sieht.

Spoileralarm!

Hier die Beschreibung, was ich mit dem Bild ausdrücken wollte:

Die Piktogramme zeigen verschiedene Tätigkeiten, die von der Strichmenschengruppe ausgeführt werden, um Seymors Plan umzusetzen. Das mit dem Hammer, soll heißen, dass die Hütten gerade zerlegt werden, um Material zu gewinnen. Deshalb gibt es die im zweiten Panel auch nicht mehr. Der Schraubenschlüssel heißt, die Lokomotive wird repariert. Das Ding mit den zwei Pfeilen nach oben will sagen, dass die Gleise hinter dem Zug abgebaut werden, ebenfalls, um Material zu gewinnen. Das Bildchen mit der Säge symbolisiert, dass es dem Bäumchen an den Kragen geht. Und schließlich die zwei tragenden Figuren, nun ja, Es wird halt Baumaterial hin und her getragen. Der Wechsel der Hintergrundfarbe soll andeuten wie viel Zeit während dessen vergeht. Also dass Tag und Nacht und wieder Tag ist.

Stimmt das in etwa mit dem überein, was Du in dem Bild gesehen hast? Falls Du was anderes in dem Strip gesehen hast, würde mich interessieren was. Ach ja, und wie gefällt Dir das Bild überhaupt?

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Grüße
Paul

Es wird gearbeitet – Schritt 1

 

Mahlzeit,

Was haben wir hier denn schönes? Dass sieht doch ganz ordentlich aus, etwas eintönig, aber ganz ordentlich. Wieso soll dass noch nicht fertig sein? Ganz einfach, ich habe heute zunächst mal den Hintergrund für die nächsten Strips gefertigt. Das eigentliche Geschehen zeichne ich dann morgen ein.

Ich habe mal wieder eine Umfrage für Euch, da ich tw. recht unterschiedliches persönliches Feedback dazu bekomme. Ist es für Euch interessant, wenn ich in den Posts zu den Bildern auch ein paar Worte darüber verliere, mit welchen Zwischenschritten und Hilfsmitteln ich das konkrete Bild erstellt habe?

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Wer macht was? – Schritt 3 – Der Strip ist fertig

Ursprünglich hatte ich noch überlegt, ob ich die Sprechblasen mit einem dunkelgrauen Hintergrund versehe. Unter Umständen wären die Bilder dann übersichtlicher. Auf der anderen Seite finde ich sie auch so übersichtliche genug. Deshalb habe ich mir diesen Aufwand gespart und erkläre das Bild bereits heute für fertig.

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Wer macht was? – Schritt 1 – Die Skizze

hurtig geht es weiter. Seymor befragt seine Baggage, wer welche Arbeiten übernehmen könnte und die überschlagen sich gegenseitig in ihren Vorschlägen. Eine kurze Frage hierzu:

Vielleicht ist es Euch aufgefallen, dass im „Traumzug“ bislang kein einziges geschriebenes Wort aufgetaucht ist. Mein Ziel ist es nämlich alles, was gesagt werden soll, durch Bilder auszudrücken. Nun habe ich aber etwas geschummelt und hin und wieder Erklärungen zu den Bildern geschrieben. Mich würde interessieren, ob ihr auch sagen würdet, man versteht die Bilder ohne Worte.

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Wie man zum Honigtopf kommt – Schritt 2

Der erste Teil dieses Panel im Panel-Strips ist fertig. Wie zu sehen, habe ich erstmal das umrahmende Panel fertig gestellt. Die Reinzeichnung dauert zwar immer noch ihre Zeit, durch das Zusammenlegen von Ausmalen und Outlines-Nachziehen komme ich aber, wie erhofft, schneller voran. Mit weiterer Übung sollte ich so in der Lage sein, öfter fertige Panels posten zu können.

Grüße
Paul

Wie man zum Honigtopf kommt – Arbeitschritt 1

 

Hallo,

In diesem Strip erklärt Seymor seinen Mitmenschen seinen Plan, um zum Honigtopf zu gelangen. Was Ihr seht ist meine Skizze. Sie enthält bereits Überlegungen zur Verteilung der schwarzen und weißen Flächen. Zwar hatte ich zunächst nur die Outlines skizziert, wollte aber gerne wieder stärker mit Schwarz- und Weißanteilen arbeiten, um die Aussage des Bildes zu unterstützen. In der Hoffnung mir Arbeit und Zeit zu sparen will ich für die Reinzeichnung gleichzeitig die Flächen und die Outlines berücksichtigen.

Damit verabschiede ich mich ins Wochenende und wünsche Euch und mir ein tolles selbiges :)
Paul

Entscheidungsmoment – Arbeitsschritt 10

 

Das Line-Art für denEntscheidungsmoment ist fertig und ich muss ganz ehrlich dazu sagen ENDLICH. Es brennt mir unter den Nägeln den nächsten Strip zu beginnen. Da wird Seymor seinen Gefolgsleuten kund tun, was getan werden muss um zum Honigtopf zu gelangen.
Was lange währt wird gut, behauptet das Sprichwort, wie gefällt Euch das Endresultat vom Entscheidungsmoment?

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Entscheidungsmoment – Arbeitsschritt 7

Wir starten in die neue Woche, indem wir uns wieder dem Genre Graphic Novel zuwenden. Ihr seht oben den nächsten Arbeitsschritt zum Strip Entscheidungsmoment. Die Fertigstellung dieses Strips dauert nach meinem Dafürhalten bereits zu lange. Ich werde mich über die nächsten Tage intensiv dem Traumzug zuwenden und hoffe so in größeren Schritten voran zu kommen, als bisher.

montägliche Grüße
Paul

April, April…

… der weiß nicht was er will. Ist das nun ein Scherz, oder was? Ich würde das Bild schon fast bunt statt farbig nennen, aber irgendwie dann doch wiederum recht angenehm anzuschauen. Wie gefällt es Dir?

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Manchem mag der Unterschied zu den vorhergehenden aufgefallen sein, dass die farbigen Flächen zu Weilen ohne schwarze Umrandung daher kommen. Hierfür habe ich die Farbebene diesmal über die Ebene mit den Tuschelinien gelegt.

Bei der farblichen Gestaltung habe ich streng nach zwei bestimmten Mustern/ Prinzipien gearbeitet, was glaubt Ihr, welche sind es?

Grüße,
Paul

Farbige Schnörkel

Tataaa, die nächste farbige Grafik ist fertig. Wie gefällt sie Euch? Was ist besonders cool, was eher blöd?

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Der Schaffensprozess verlief im Prinzip analog zu gestern. Probleme gabs nur als Inkscape beim Export als Bitmap die Transparenz grau einfärbte. Das hatte die Farben ganz schön durcheinander gebracht, ließ sich aber leicht umgehen, indem ich eine weiße Hintergrundfläche definierte.

Grüße
Paul

“Sonniges Gemüt”

Obwohl ich diesem Bild inzwischen einen Namen gegeben habe, nämlich „Sonniges Gemüt“, veröffentliche ich es in der Serie “Namenlose Einzelgrafiken”. So kann man auch später noch nachvollziehen, wie seine Entstehungsgeschichte war. Wie gefällt es Euch?

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Was gefällt Euch besonders gut daran bzw. was hättest Du vielleicht anders gemacht?

Nachdem ich es gestern bereits angekündigt hatte, habe ich heute die digitale Variante der Reinzeichnung in einer zusätzlichen Ebene mit den Farben unterlegt. Hierfür war MyPaint das Werkzeug meiner Wahl. Zum Malen ist es einfach herrlich intuitiv. Zwar kann man unterschiedlichste Eigenschaften für die Pinseldynamiken konfigurieren, aber man muss nicht. Die Palette der mitgelieferten Pinsel ist bereits ausgezeichnet. Außerdem kommt die Programmoberfläche extrem aufgeräumt daher.

Ein dickes Danke an die Entwickler
Paul

Die drei namenlosen Favoriten

Aus der Abstimmung am Wochenende gingen 3 Favoriten hervor. Hier sind sie abermals zu sehen, bzw. ihre weiter bearbeiteten Versionen. Ich habe die Konturen mit dünnem Pigmentliner nachgezogen. Ggf. auch mehrmals, um die gewünschte Dicke zu erhalten. Dann habe ich die größeren schwarzen Flächen mit einem Permanentmarker ausgemalt, die Bleistiftlinien weg radiert und die Ergebnisse eingescannt.

Das eingescannte Bild habe ich dann nachbearbeitet, bspw. Flecken auf dem Papier entfernt und ein paar Linien noch mal nachgezogen. Anschließend vektorisierte ich die schwarzen Linien und Flächen in Inkscape und löschte dabei die Hintergrundfarbe heraus. Auf diese Weise kann ich die Outlines als Schablonen für das digitale Kolorieren nehmen, indem ich die farbig zu bemalende Ebene unter die Tuschelinien lege. Für heute habe ich die schwarz-weißen Zwischenergebnisse in einer Grafik zusammengefasst. In den folgenden Tagen kommt noch etwas Farbe hinzu. Danach geht es dann mit dem Traumzug weiter, versprochen.

Beste Grüße,
Paul

Vier Namenlose auf einen Streich Teil 1

Heute habe ich eine Kleinserie mehrere Skizzen im Karteikartenformat gemacht, also die ganz kleinen Karteikarten. Zwei davon gefallen mir richtig gut und zwei weniger gut. Entsprechend würde ich jetzt auch nur an zweien weiter arbeiten. Allerdings interessiert mich natürlich auch, welche Euch besser gefallen. Den Publikumsliebling würde ich dann auch weiter ausarbeiten. Dementsprechend bitte ich Euch um Eure Meinung. Das Fundstück aus früheren Zeiten habe ich in die Abstimmung mit aufgenommen.

 

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Spätestens am Montag früh werde ich meine Entscheidung treffen, also solltet Ihr mir Eure Meinung bis dahin kundgetan haben.

LG,
Paul

Fundstück, namenlos und ohne Datum

Gestern habe ich beim Aufräumen dieses Schmuckstück gefunden. Leider hatte ich versäumt das Entstehungsdatum darauf zu vermerken, also veröffentliche ich es nun einfach mal heute. Ich taufe es mal „Namenlos 2011-03-25-1“. Wie gefällt es Euch?

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Heute gibt es noch ein paar weitere Skizzen ähnlicher Machart zu sehen. Ihr könnt mitentscheiden welche davon ich genauer ausarbeiten werde. Ihr könnt auch mehrere ankreuzen:

 

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Beschäftigungsquote

Guten Tag,

die Idee zum heutigen Comic-Strip kam mir bereits gestern, da sie aber nicht den inhaltlichen Kern meiner sachlichen Kritik an bestimmten Institutionen trifft, zögerte ich mit der Umsetzung. Außerdem hatte ich einfach zu schlechte Laune, da wären die in der Institution angestellten per se zu schlecht weggekommen. Das wollte ich nicht, da ich durchaus auch recht positive Erfahrungen gemacht habe.

Warum habe ich den Strip dann doch gezeichnet? Er veranschaulicht an dem Beispiel, wie zur Rechtfertigung politischer Entscheidungen oft genug auf in die Irre gegangene Interpretationen empirischer Daten zurück gegriffen wird. Meine Eindruck…

Noch die obligatorische Frage nach Deiner Meinung:

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Beste Grüße,
Paul

Amtsfrust und der grüne Stinkefinger

SO!

nachdem ich nun den gesamten Tag mit drängendem doch in meinen Augen völlig redundanten und unsinnigen Papierkrieg für eine Behörde verbracht habe, welche immer euphemistischere Decknamen bekommt, zeige ich dem dadurch induzierten Frust nun mal den Stinkefinger und gehe die letzten Strahlen der Sonne genießen.

Abstimmen könnte Ihr natürlich auch:

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Ciao,
Paul

Eine Grafik ohne Namen

Gerade wollte ich mich wieder an den „Entscheidungsmoment“ setzen, da überkam es mich. Ich schnappte mir eine Karteikarte und krakelte drauf los. Heraus kam dieses Bild, naja fast. Ich habe dann die Kugelschreiberlinien mit Tusche nachgezogen und ein paar Stellen mit Deckweiß korrigiert. Da ich etwas ungeduldig war und nicht wartete bis es getrocknet ist, ist’s an manchen Stellen etwas dick aufgetragen. Hier ist das digitale arbeiten für mich eindeutig bequemer :)

Mich würde mal interessieren ob Ihr von mir gerne mehr Gebrauchsgrafiken und Designs sehen würdet. Die letzten Posts beschäftigte ich mich ja vorrangig mit dem „Traumzug“-Comic und dem Üben des Comic-Noir-Stils.

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Bevor es Missverständnisse gibt: Mit Schaubildern meine ich bspw. Übersichtsgrafiken aus Broschüren, wissenschaftlichen Arbeiten etc., Bilder sind für mich so etwas wie „Sonnenauge“, Comics so etwas wie der „Traumzug“ oder „Blähungen und Verstopfung“ und Designs sind Logos, Schriften etc., wie bspw. das Krakeleien.de-Logo.

Außerdem interessiert mich, wie Euch die Grafik gefällt:

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Grüße,

Paul

Entscheidungsmoment – Arbeitsschritt 4

Auch heute wieder ein Detail aus dem Strip „Entscheidungsmoment“, bei welchem ich die Krautsalatlinien etwas klarer gestaltet habe. Wer möchte, kann gerne vergleichen, jedoch diesmal ohne Gewinnaktion. Es geht sozusagen Häppchenweise voran.

Ich danke Euch auf jeden Fall für die Zahlreichen Kommentare zum Seitenlayout, sie werden hilfreich sein, wenn ich selbiges überarbeite. Also gerne mehr davon. Bspw. überlege ich auch den Rahmen um den Post-Content und den Main-Wrapper zu entfernen, damit ersichtlicher wird, was alles zum Post gehört. Was haltet Ihr davon, bzw. welche Ratschläge würdet Ihr mir noch geben?

Mit Dank im Voraus,
Paul

Blähungen, Verstopfung und Rätselraten

Wir unterbrechen das Programm für eine wichtige Meldung,
oder so ähnlich…

Wie zu sehen, gibt es heute grafisch eine kurze Unterbrechung des Traumzug-Schaffensprozesses. Die Idee für diesen Cartoon entstand beim herumalbern in unserer Küche. Ist wahrscheinlich was für Steffn.

Aber nun zur Rätselrate-Aktion. Wie Skoda richtig anmerkte, war es ganz schöner Unsinn die Lösungen in die Kommentare schreiben zu lassen, weil da natürlich jeder spicken kann, was aber natürlich keiner von Euch ehrlichen Häuten getan hat, stimmts?

Gewonnen hat jedenfalls der Skoda, dank seiner detaillierten Analyse der Unterschiede und entsprechend erfrischender „fachsprachlicher“ Aufbereitung. Mal sehen was er sich wünscht.

Ah, noch eins: Wie man vielleicht merkt, probiere ich noch mit verschiedenen Bildgrößen herum. Mich würde interessieren, welche Ihr am angenehmer findet, ca. 800px Breite oder eher so 1200px Breite? Zum Veranschaulichen: Der Grafik-Post vom Freitag war ca. 1200 Pixel breit, der vom Montag ca. 800 Pixel und das heutige Bild liegt bei ca. 500px Breite:

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Und noch eins, wie gefällt Euch der Strip eigentlich?

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Grüße,

Paul

Entscheidungsmoment – Arbeitsschritt 2

 

„Häh? Ist das nicht das gleiche Bild wie Freitag?“

Die Frage mag so, oder so ähnlich, dem Einen oder der Anderen beim Betrachten durch den Kopf schießen. Ich möchte Euch einladen etwas genauer hin zu schauen. Wer die Unterschiede findet, der kann sich von mir ein Motiv seiner Wahl gestalten lassen. Beispielsweise einen ein Profilbild für facebook/ studiVZ oder ein Logo für seine Webseite o.ä..

So funktionierts:

  1. Die vermuteten Veränderungen in einem Kommentar beschreiben und eine E-Mail-Adresse und einen Namen angeben, unter dem ich Dich ansprechen kann.
  2. Morgen 18Uhr Krakeleien.de aufrufen und nachschauen wer gewonnen hat sowie die Auflösung und den neuen Post lesen.

Eure Antworten könnt bis morgen, den 15.03.2011 um 09:30 Uhr posten. Einen Tip noch, die Veränderungen liegen im Detail und die Größe des Bildes zählt nicht als Antwort.

detaillierte Grüße,

Paul

Entscheidungsmoment – Arbeitsschritt 1

Hallo,

diesmal gibt’s zum Freitag ein Schmankerl, extra viel Dramatik und Action. Ich verzichte mal auf die Bemerkung, Geschichte würde geschrieben, kam ja in der Umfrage nicht so gut an ;).

Wie deutlich zu sehen ist, handelt es sich hier um eine Skizze. Ich wollte das Setting umreißen und ein paar wiedererkennbare Figuren herausarbeiten. Letztere sollten auch noch fleißigst Emotionen zeigen, denn ohne Affekte kann man sich nicht entscheiden. Wird jedenfalls in der Neuro-Psychologie behauptet und scheint mir plausibel. Und entscheiden müssen sie sich, unsere abstrahierten Helden und Heldinnen.

Entscheiden könnte Ihr Euch auch und zwar über folgendes Thema: Wollt ihr gerne jeden Post bewerten können, so ähnlich wie bei Amazon mit den Sternchen, oder reicht es wenn ihr die Endresultate so bewerten könnt oder findet Ihr bisherige Lösung über die Umfragefunktion ausreichend?.

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Und denkt dran, unser Agitator braucht noch einen Namen:

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So, einen Schönen Freitag und ein schönes Wochenende wünsche ich Euch,

Paul

Traumzug – Apokalypse oder Honigtopf

Moinsen,

fertig ist der zweite Streich und der nächste folgt sogleich… Leider habe ich Steffns Anregung zu spät gelesen, inzwischen hatte ich schon die jetzige Variante erstellt. Was die Aussage angeht, gefällt sie mir auch besser als die 2-Panel-Variante. Letztere hätte allerdings den Vorteil gehabt, stärker den Eindruck einer zeitlichen Abfolge zu vermitteln, denk ich mir so. Wie auch immer, wie gefällt Euch denn das Ergebnis?

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Mir gefällt die Idee ganz gut die Figur mit einem Erkennungsmerkmal zu versehen. Für Seymour, oder wie er heißen wird, ist es seine „Frisur“, die drei Haare, wovon ihm zwei im Gesicht rumbammeln und eines absteht. Wie soll er denn nun heißen, unser Agitator? Wenn Euch keiner meiner Vorschläge zusagt, wählt einfach ‘Anders!’ in der Umfrage und/ oder macht Vorschläge in den Kommentaren/ Antworten zu diesem Artikel.

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Diese Umfrage läuft bis Montag 07:30Uhr.

Heute bin ich schnell voran gekommen, deshalb nutze ich die verbleibende Zeit und poste auch mal etwas aus der Vergangenheit. Es lohnt sich heute also auch mal rückwärts zu blättern :)

 

beste Grüße,

Paul

Apokalypse oder Honigtopf 3

Da sind wir wieder :)

ich denke morgen wird dieser Strip fertig. Wie Ihr sehen könnt ist heute etwas mehr Dramatik hinzu gekommen und wir feiern die Premiere der ersten Farbe in einer Grafik. Für morgen schwebt mir vor, die beiden Panels und Figuren ineinander fließen zu lassen. Dafür muss ich die Größe etwas anpassen und ein paar Kleinigkeiten noch ändern und ein paar Unachtsamkeiten nachpolieren.

Mein Ziel ist es, eindeutig erkennbar zu machen, dass da ein und das selbe Strichmännchen in unterschiedlichen Stimmungslagen von zwei unterschiedlichen Sachverhalten spricht. Es ist mir ziemlich wichtig dass dies herauskommt, da ich auf diesen Effekt im nächsten Strip aufbauen will. Wie immer interessiert mich Eure Meinung zum Thema und eure spontanen Vorschläge, wie Ihr das mit dem ineinander fließen lassen bewerkstelligen würdet.

Mit Vorfreude auf Eure Vorschläge,

Paul

Apokalypse oder Honigtopf 2

Einen schönen sonnigen Morgen,

oder zumindest so etwas ähnliches. Wie Ihr sehen könnt, ist es gut voran gegangen heute. Und das, obwohl ich heute weniger Zeit zur Verfügung hatte, als gestern. Zwei Fragen geistern mir bzgl. des Bildes im Kopf herum und vielleicht könnt Ihr mir bei deren Beantwortung helfen:

  1. Sind im Strip zwei verschiedene Sprecher zu sehen, oder zwei mal der selbe?
  1. Wie könnte man den linken Panel noch etwas düsterer gestalten?

Für beide Fragen habe ich bereits Antworten im Kopf, mich interessiert aber, wie es auf Euch wirkt und was Ihr für Vorschläge habt. Für die erste Frage gibt es wieder eine Abstimmung. Für die zweite Frage ist es sinnvoller, wenn Ihr mir Eure Vorschläge als Kommentare postet.

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liebe Grüße,

Paul

Apokalypse oder Honigtopf

Einen schönen Start in die Woche,

wünsche ich jedem, der dies hier heute liest. Es geht weiter mit der Verbildlichung des Traumes. Und schon wieder wird Geschichte geschrieben. Vielleicht sollte ich das zum Motto des Blogs machen? Da gibt’s doch gleich mal eine kleine Meinungsumfrage dazu :)

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Wieso wird heute Geschichte geschrieben? Weil ich heute den ersten Post veröffentliche, der rein digital entstanden ist, soll heißen, es gibt keine Zeichnung auf Papier dazu, nicht mal eine Thumbnail-Skizze.

Wie deutlich zu sehen ist, wird das Panel erst in den nächsten Tagen fertig bzw. ist erstmal noch eine Skizze. Ich verrate nur so viel, es soll noch etwas dramatischer gestaltet werden als bisher und etwas Farbe soll auch hinein. Dann würde schon wieder Geschichte geschrieben…

 

beste Grüße,
Paul

Traumzug Panel 1

Guten Tag Zusammen,

die gestrige Abstimmung ergab, dass Bild solle mehr Schwarz bekommen. So hätte ich mich auch entschieden. Und jetzt wo es fertig ist, finde ich, es hat dem Bild gut getan. Ich erkläre hiermit feierlich den ersten Strip der Serie Traumzug als fertig gestellt. Und schon wieder wird Geschichte geschrieben auf Krakeleien.de, das erste fertige Bild wird veröffentlicht. Bisher habe ich Euch ja ausschließlich vorläufige Ergebnisse gezeigt.

Mh, dass wird sich seltsam lesen, für jemanden, der erst später hinzu kommt und sich chronologisch durch die Posts klickt. Immerhin werde ich ja auch fertig gestellte Werke aus der Vergangenheit gepostet haben. Da könnte es schon sein, dass der eigentliche Starttermin für’s Posten in Vergessenheit gerät. Also nochmal zur Erinnerung, am 01.03.2011 wurde hier zum ersten mal Geschichte geschrieben und der erste Post veröffentlicht. Dieser Tag ist also unser Nullpunkt. Alles was davor kommt gehört in die Kategorie ‘Zeitreise’ und wurde nachträglich veröffentlicht. Warum ich die Dinge nicht einfach nochmal veröffentliche und im Post dazu sage, wann ich sie geschaffen habe? Ganz einfach, wenn ich die vergangenen Werke von mir an den Tagen veröffentliche, an denen ich sie fertig gestellt hatte, kann man sich anhand des Kalenders etc. wunderbar durch meine Entwicklung bewegen und diese nachvollziehen. Dies ist zumindest für mich eine verführerische Möglichkeit und der Grund, warum ich es so mache wie ich es tue.

Leider habe ich aktuell Schwierigkeiten das Postrating-Plug-In unter meiner WordPressversion zum Laufen zu bringen, deshalb mache ich es zunächst mal über die Abstimmungsfunktion:

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LG,

Paul

Traumzug 2

Mahlzeit,

gestern hatte ich ja auf die Schnelle eine Skizze hingeworfen. Diese habe ich heute digital nochmal nachgezeichnet und angefangen sie auszutuschen. Ich habe mich für die Nachtvariante entschieden. Irgendwie passt es besser zur Stimmung des Traumes, dass das Trüppchen von Personen nachts um das Lagerfeuer sitze und beratschlagt was zu tun ist. Die öde Landschaft wird dabei nur vom Mond und besagtem Lagerfeuer erhellt.

Was hat es nun mit diesem ominösen Traum auf sich? Nun ja, die Storyline will ich noch nicht verraten, deshalb halte ich mich inhaltlich bedeckt. Nur so viel, für mich ist der Traum eng mit dem Projekt Krakeleien.de verknüpft und hat eine besondere Bedeutung. Die besondere Bedeutung rührt daher, dass er ein Motiv aufgreift, welches mich in verschiedensten Variationen in der jüngeren Vergangenheit immer wieder in Träumen beschäftigt hat. Allerdings nimmt das Geschehen nun an einer entscheidenden Stelle einen anderen Verlauf und produziert ein anderes Ende. Das neue Ende stellt für mich eine nützliche Metapher dar, die mir hilft meinen eigenen Schaffensprozess besser zu verstehen und zu optimieren. Krakeleien.de wird hierbei als Mittel zum Zweck eine wichtige Rolle spielen.

Genauer will ich die persönliche Bedeutung für mich hier nicht ausführen, denn jeder von Euch soll ja aus der Bildgeschichte noch seine eigene Bedeutung ziehen können. Entsprechend zeichne ich auch nicht den Traum eins zu eins, sondern peppe ihn dramaturgisch ein bisschen auf, es soll ja auch was zu sehen geben.

Wer gestern aufgepasst hat, erinnert sich wahrscheinlich noch an die Thumbnails. Momentan frage ich mich, ob ich das Bild so lasse wie es ist, oder ob ich auch die rechte Seite, den Berg, noch ausschwärze. Was meint Ihr?

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LG,

Paul

Traumzug 1

Hallo,

heute Nacht hatte ich einen Traum, welcher mich dazu inspirierte ihn als graphische Geschichte aufzubereiten. Hier zu sehen, die Skizze für das erste Panel derselben. Ich kann mich noch nicht ganz entscheiden, ob es bei Tag oder bei Nacht stattfinden soll. Deswegen habe ich zwei verschiedene Thumbnails angefertigt um die Schwarz-Weiß-Verteilung zu testen:

Was meint Ihr? Sollte ich lieber die dunkle Variante (Nacht), oder die helle (Tag) ausarbeiten?

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Da ich heute etwas in Eile bin, gibt es morgen mehr Hintergrundinformationen zu Traum, Geschichte und Comic und wofür eigentlich das Zug im Titel steht.

Grüße,

Paul

Digitalisierte Handschrift

Hallo,

heute wird Geschichte geschrieben! Mit diesem Post beginne ich mein neues Baby Krakeleien.de mit Inhalten zu füllen. In meiner heutigen „grafische Stunde“ habe ich mich damit beschäftigt meine Handschrift zu digitalisieren. Hintergrund des Ganzen ist, dass ich meine hier veröffentlichten Grafiken möglichst einfach mit dem entsprechenden Urheberrechtsvermerk versehen möchte. Außerdem spiele ich mit dem Gedanken aus meiner Handschrift eine Schriftart zu basteln. Auf diese Weise könnte ich schnell und leicht Texte in Comics einfügen.

Der Urheberrechtsvermerk unter diesem Bild ist also ebenfalls Ergebnis der heutigen Sitzung. :)

Warum ich das Ganze nicht einfach von Hand mache? Lohnt sich der Aufwand? Nun, zum einen habe ich Lust es mal auszuprobieren, ich wollte schon immer mal eine Schriftart entwerfen, die man auch benutzen kann. Zum anderen plane ich Krakeleien.de demnächst auch auf Englisch anzubieten, deswegen möchte ich in den Originalgrafiken, also denen auf Papier oder Pixelbasis, so wenig wie möglich Text einfügen. Den müsste ich ja zum Übersetzen sonst wieder umständlich heraus löschen. Ich möchte aber auch nur ungern einfach eine bestehende Schriftart verwenden, dass kommt mir gerade noch zu unpersönlich vor.

Bei der Erstellung konnte ich mich nicht ganz entscheiden, ob ich einen runden Pinsel oder eine flache, kalligraphische Spitze verwende. Deswegen habe ich beides ausprobiert. Welches gefällt Dir besser?

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Übrigens, nicht wundern, innerhalb der nächsten Tage werde ich sukzessive auch an bereits vergangenen Tagen etwas posten. Wie geht das? Kann ich etwa in der Zeit reisen? Nö, natürlich nicht, aber mit Grafik beschäftige ich mich auch schon ein wenig länger als seit heute. Also werde ich auch Arbeiten aus der Vergangenheit, von denen ich denke, dass sie es wert sind, hier veröffentlichen. Es gibt als hier paradoxer Weise Neues in der Vergangenheit und in der Zukunft :D

 

Grüße,

Paul

Sonnenauge – finaler Arbeitsschritt 4

Uuuuuund FERTIG. Wenn man genau hinschaut erkennt man noch die Bleistiftlinien. Ich habe Sorge, dass beim Wegradieren sonst die Tusche womöglich verwischt. Wie gefällt Dir das Resultat?

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Mir gefällt das Motiv richtig gut, weshalb ich überlege es nochmal digital aufzubereiten, nachzubearbeiten, um es T-Shirt-tauglich zu bekommen. Wie lautet Deine Meinung zum Thema?

 

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Grüße
Paul

Beschwerdeboxer

manchmal habe ich den Eindruck, dass einige Unternehmen statt eine Beschwerdebox für Anmerkungen ihrer Kunden lieber einen Beschwerdeboxer hinstellen würden… „Unsere Kunden sind rundum zufrieden, es beschwert sich keine Sau.“ Auf der anderen Seite gibt’s vielleicht auch Kunden, die geradezu danach schreien…

Das hier ist natürlich erstmal eine Skizze. Der Text über dem Bild sind Vorschläge für den Text, der mal auf das Schild über den Fleischberg soll.

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Sonnenauge – Arbeitschritt 2

Servus,

kurz und bündig: nach dem ich mit der Bleistiftskizze das Arrangement entworfen habe, tusche ich jetzt die Linien nach und male die Flächen aus, die Schwarz werden sollen.

Da ich die Sonne male, es aber recht trübes Wetter ist, geistert mir die Frage im Kopf herum wieviel Leute es wohl gibt, deren Gemütszustand weitgehend unabhängig vom Wetter ist. Dazu eine kleine Umfrage:

 

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Bis denne,
Paul

Vorlagen für Massagegutschein

Ein Geburtstag steht an und jemand soll einen Gutschein für eine Massage erhalten. Dafür habe ich zunächst eine Massageliege gezeichnet und die Pixelgrafik anschließend eine Vektorgrafik umgewandelt. Bei letzterem stellten sich ein paar gutaussehende aber unintendierte Effekte ein. Nun hab ich die Qual der Wahl. Ich denke ich nehme links oben für das Deckblatt/ Cover und die unteren jeweils für die Innenseiten als Hintergrund für den Text. Welche Variante findet ihr besser, die linke oder die rechte?

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Proaktiv vs. Reaktiv

Die Webseite von bonKAIZEN wird gerade inhaltlich überarbeitet. Wie es der Zufall will, kenne ich den Verantwortlichen ganz gut, weshalb ich in den vergangenen Tagen öfters etwas von proaktiv und reaktiv hörte. Unter anderem diskutierte ich mit diesem Bekannten, wie man die beiden Begriffe allgemeinverständlich voneinander abgrenzen könne. Ihm fiel obiges Beispiel ein, welches ich gleich mal skizzierte.

Ich werde ihn bei Gelegenheit nochmal ordentlich digitalisieren, vielleicht kreiere ich ja auch ein Cartoon-Fachwörterbuch :)

klamaukige Grüße
Paul

Sonnenauge Schritt 1

Guten Tag,

die Idee zu dieser Bleistiftzeichnung kam mir als Eingebung mit starkem Handlungsimpuls. Obwohl es relativ lange gedauert hat, musste ich weiter zeichnen. Teilweise ist sie freihändig gezeichnet und teilweise konstruiert. Die Strahlen habe ich bspw. mit dem Lineal gezogen. Es war nicht so, dass das gesamte Bild mir von Anfang an vor Augen stand. Statt dessen wurde es immer klarer, je mehr ich davon gezeichnet hatte. Angefangen hatte ich mit den länglich geschwungenen Formen und Linien im Vordergrund. Dann kamen der Kreis und die Strahlen und zum Schluss die Assoziation mit dem Auge, was wie eine Sonne strahlt. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Strahlen trotz aller Regelmäßigkeit in unterschiedlichen Abständen zueinander stehen. Das ist der letzte Schritt gewesen, in dem ich bereits die ausgetuschte Endversion im Kopf hatte und entsprechend die weißen und schwarzen Elemente im Kopf verteilte. Die Dicke der Linien zeigt an, was Hilfslinien sind und welche später mit Tusche nachgezogen werden sollen.

 

Soweit, so gut, beste Grüße,

Paul

Glasperlenspiel Spielfeld – Stufe 1

Schon wieder ein Was’n das?-Moment? Und überhaupt, was’n das für ne seltsame Interpunktion hier. Unser heutiges Motiv ist jedenfalls ein Spielfeld und zwar für das Glasperlenspiel. So der Name eines Gesellschaftsspieles, was ich mit meinem Vater entwickelt habe.

Zunächst hatte ich es mit Bleistift skizziert und die einzelnen Felder konstruiert. Dann habe ich alles, was schwarz werden soll, mit Tusche nachgezeichnet. Als nächstes kommt ne Menge Weiß und dann noch ein Bisschen Farbe.

Hier kaum zu erkennen, am Rande des Packpapiers habe ich mir Notizen zu Gestaltung und Konstruktion gemacht, während ich an selbigen arbeitete. Bspw. habe ich da auch die Motive der Felder skizziert.

2011-01-26 Selbstportrait Schritt 1

Ursprünglich war dies eine Zeichenübung, ich portraitierte mich selbst und schaute dabei nur in den Spiegel. Auf das Blatt zu schauen war tabu. Ich stellte mir vor, ich würde mit dem Bleistift die Linien auf dem Spiegel nachzeichnen. Diese Übung zur Hand-Auge-Koordination habe ich aus dem Buch “The Natural Way to Draw von Nicolaides“. Wie man unschwer sehen kann, gibt’s da noch ordentlich Verbesserungsmöglichkeiten bei mir.

Ich habe das Resultat dann glei mal weiter verwurstet um hemmungslos mit der Unterteilung des Bildes in schwarze und weiße Flächen herum zu spielen. Die Bleistift-Schraffuren deuten an, wo ich überall schwärzen möchte. Natürlich sollen in den Schwarzen Flächen die Linien dann weiß fortgesetzt werden, dass macht das ganze zu einer kleinen Fusselarbeit.

Grüße
Paul